Nachrichten

Anteiliges Pflegegeld wird weitergezahlt

Drei rote Ausrufezeichen
Bild: ForseA e.V.

Bereits am 4. Mai 2017 hat die Konferenz der obersten Landessozialbehörden (KOLS) beschlossen, dass das pauschale Pflegegeld weiter zu zahlen sei. „Zur Begründung wird auf den eindeutigen Wortlaut der Normen verwiesen“, ist im Protokoll zu lesen, das das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales in einem Rundschreiben an die Sozialbehörden des Freistaates verschickte. Warum das Protokoll jedoch etwas freihändig verfasst wurde, gibt Rätsel auf.

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Pflege-TÜV?

Adolf Bauer
Bild: SoVD

Ein echter Pflege-TÜV ist nach Ansicht des Sozialverbands Deutschland (SoVD) nötig. „Der Pflege-TÜV funktioniert nicht, denn das Pflegenotensystem verschleiert, statt aufzuklären", sagte heute SoVD-Präsident Adolf Bauer zu der von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichten Umfrage „Verbraucherorientierte Qualitätsberichterstattung in der Pflege". Bauer fordert aussagekräftige Qualitätsinformationen, damit sich die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen verlässlich orientieren können.

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Inklusionsfirmen bilden europäischen Dachverband

Logo der Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen e.V.
Bild: Patrick Bugner

Gemeinsam mit den Verbänden inklusiver Unternehmen UNEA, CONACEE und EWETA hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen (bag if) in Straßburg den europäischen Dachverband „European Confederation of Inclusive Enterprises employing people with disabilities“(Europäische Vereinigung inklusiver Unternehmen, die Menschen mit Behinderungen beschäftigen) , kurz EuCIE, gegründet.

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Erlangens Innenstadt jetzt ertastbar

Braillezeichen Z
Bild: kobinet/omp

In Erlangen wurde vor kurzem ein Bronze-Reliefmodell der Historischen Innenstadt Erlangens enthüllt. Darauf hat Brigitte Holz, die vor kurzem an einer Empowerment-Schulung der Aktion Mensch für modellhafte Projekte zur kommunalen Inklusion teilgenommen hat, die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Die Forderung nach einem solchen tastbaren Relief-Modell gehe zurück auf die Anregung des Blindenbundes im Jahr 2007. Der Stadtplanung sei es zu verdanken, dass ein hochwertiges Bronze-Modell ins Auge gefasst wurde.

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Barrierefreier Notruf funktioniert

Logo des Deutschen Gehörlosen-Bundes
Bild: DGB

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries hat in dieser Woche vor Journalisten den schon länger geforderten barrierefreien Notruf ausprobiert. Wie heute der Deutsche Gehörlosen-Bund (DGB) mitteilte, führte sie ein Telefongespräch in Deutscher Gebärdensprache und Deutscher Lautsprache und konnte sich selbst davon überzeugen, dass das Telefongespräch einwandfrei funktioniert. Bundesministerin Zypries bewertet das durch die Bundesregierung angepasste Telekommunikationsgesetz als positiv, da der Alltag für Menschen mit Sprach- und Hörbehinderungen dadurch wesentlich erleichtert wird. Eine telefonische Kommunikation und damit Teilhabe rund um die Uhr, wie sie für Menschen ohne Hör- und Sprachbehinderung selbstverständlich ist, werde dadurch ermöglicht.

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Netzwerk-Konferenz Inklusion in Tübingen

Logo der Netzwerk-Konferenz Inklusion 2017 Baden-Württemberg
Bild: Forum & Fachstelle Inklusion Tübingen

Ein Bündnis von Behindertenorganisationen führt am 12. Oktober die "Netzwerk-Konferenz Inklusion 2017 Baden-Württemberg" unter dem Motto "Vor Ort aktiv für Barrierefreiheit und Teilhabe" von 10 - 17 Uhr im Sparkassen Carré, Mühlbachäckerstr.2, in 72072 Tübingen durch. Ziel der anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Tübinger Interessenvertretung (FORUM & Fachstelle INKLUSION) durchgeführten Konferenz ist es u.a., die Selbstvertretung von Menschen mit Behinderung in den einzelnen Städten, Gemeinden und Landkreisen in Baden-Württemberg zu stärken.

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Moderation bei Problemen mit Barrierefreiheit

Thomas Schalski
Bild: Thomas Schalski

Ein spannender Termin mit einem ungewöhnlichen Ausgang fand vor kurzem in der Biberachhofstr. 8 in Markdorf statt. Der Verein Bürger für Bürger und der Inklusionsbotschafter Thomas Schalski hatten zu einem Pressegespräch mit Anwohnern geladen. Hintergrund ist, dass Anwohner sich bei der Hausverwaltung bemüht haben, den Eingangsbereich barrierefrei zu gestalten. Die Tür kann nur mit viel Kraft geöffnet werden. Es folgt direkt eine zweite Tür, so dass dieser Zwischenraum zur Falle für Rollstuhlnutzer und ältere Personen mit Rollator werden kann.

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Inklusives Kinder- und Jugendfest war Erfolg

Emoji  Volleyball und Rollstuhl
Bild: Aktion Mensch e.V.

Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, feierte am 16. Juli mit etwa 1500 Besucherinnen und Besuchern jeden Alters das zweite inklusive Kinder- und Jugendfest. Auf dem Lipschitzplatz in Berlin-Neukölln ging es unter dem Motto „Inklusion bewegt deinen Kiez“ darum, gemeinsam Inklusion zu leben und Neues auszuprobieren. Highlights waren etwa ein Kurs in Gebärdensprache, Kinder, die mit einem Profi auf der Bühne rappen konnten und ein Rollstuhlparcous. Dabei stand im Vordergrund, dass jede Besucherin und jeder Besucher unabhängig von Beeinträchtigung oder Alter mitmachen konnte und Spaß hatte. Ein Fest „auf Augenhöhe“ für alle Berlinerinnen und Berliner und natürlich vor allem für die Berliner Kinder.

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Schulungsangebot der ISL

Logo der ISL
Bild: ISL

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) hat aktuell die Ausschreibungsunterlagen für eine neue Schulung veröffentlicht. „Das Interessante an diesem Qualifizierungsangebot der ISL ist es, dass es sich an schwerbehinderte und gleichgestellte Personen richtet, die bisher ehrenamtlich engagiert oder bereits als Fachkräfte tätig sind und eine Qualifizierung zu Referent*innen in Sachen menschenrechtsbasierter Behindertenpolitik anstreben“, so heute Projektleiterin Barbara Vieweg in einer Pressemitteilung.

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Untragbares Verhalten der Krankenkassen gegenüber ihren Mitgliedern

Logo des IGES Institut
Bild: Grafik

Das IGES Institut in Berlin veröffentlichte eine Studie, in der es sich die Bewilligungspraxis der Krankenkassen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis war eindeutig!

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Kolumne

Un-sozialer Wohnungsbau

Roland Frickenhaus
Bild: Roland Frickenhaus

Da stimmt 'was nicht: Die Länder erhalten Geld vom Bund für den sozialen Wohnungsbau, das von den Zuwendungsempfängern aber nicht immer und kaum in vollständiger Höhe für den sozialen Wohnungsbau eingesetzt wird. Da wird zum Teil durchaus sehr leichtfertig mit den Bedarfen und Nöten der Bürger umgegangen. Da stimmt 'was nicht!

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TV-Tipps

Aus den Programmen deutschsprachiger Fernsehsender werden hier TV-Tipps über Beiträge mit einem Bezug auf Behinderung, Behindertenpolitik und Leben im Alter angeboten.

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