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Tourismuspreis der Deutschen Bahn

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Die Nationalparkregion Eifel wurde heute als Gewinner des Awards „Tourismus für Alle" der Deutschen Bahn 2016 ausgezeichnet. Sie teilt sich das Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro mit dem Ruppiner Seenland und dem Dachauer Land. Die Bahn will damit den barrierefreien Deutschlandtourismus fördern. Bewerben konnten sich Städte und Regionen mit bereits realisierten Maßnahmen, die richtungsweisend barrierefreies Reisen ermöglichen.

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Elbphilharmonie lädt alle ein

Elbphilharmonie
© Sophie Wolter

Die Elbphilharmonie Hamburg lädt alle Besucher ein und stellt im Internet dazu die erforderlichen Auskünfte zur Barrierefreiheit zum Nachlesen zur Verfügung.

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Sächsische Staatsregierung legt Aktionsplan vor

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Auf einer Fachtagung in Dresden hat die Sächsische Staatsregierung jetzt einen von den Selbsthilfeverbänden unterstützten Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) im Freistaat Sachsen vorgelegt.

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Keine Zumutbarkeit gegen den Willen der Betroffenen!

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© ForseA e.V.

Am vergangenen Donnerstag fand im Deutschen Bundestag die 2. und 3. Lesung des Bundesteilhabegesetzes statt. Nach dem Austausch bereits bekannter Positionen erfolgte die Abstimmung. CDU/CSU und die SPD stimmten dafür, die Linken dagegen und die Grünen enthielten sich. Die Diskussion über diese Sitzung reißt auch am dritten Tag nicht ab.

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Selbstbestimmung durch Selbstvertretung

Margit Glasow
© Uwe Klees

Selbstbestimmung geht nur durch Selbstvertretung, erklärt zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen heute die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik der Partei Die Linke. Die Bundesarbeitsgemeinschaft fordert weiterhin die volle, wirksame und gleichberechtigte Teilhabe, Inklusion und Selbstbestimmung aller Menschen mit Behinderungen, so eine Presseerklärung, die kobinet von Margit Glasow übermittelt wurde, der Inklusionsbeauftragten der Partei. Darin werden das  Bundesteilhabe- und das dritte Pflegestärkungsgesetz kritisiert, weil in beiden Gesetzen die menschenrechtliche Perspektive fehlt.

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Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr kommt in NRW voran

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Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen begrüßt, dass in diesem Bundesland zielgerichteter in die Barrierefreiheit von Bussen und Bahnen investiert werden soll.

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Mehr für inklusive Bildung tun

Valentin Aichele
© Irina Tischer

Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte heute die Bundesländer auf, sich verstärkt anzustrengen, inklusive Bildung zu verwirklichen. „Immer wieder stellen Politiker die Inklusion in der Schule zur Disposition - das ist nicht zielführend", erklärt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts.

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Empowerment Schulung für Bremer Landesteilhabebeirat

TeilnehmerInnen der Empowerment-Schulung
© LB Bremen

Bereits zum zweiten Mal trafen sich eine Reihe von Mitgliedern des Landesteilhabebeirates des Landes Bremen zu einer Empowerment-Schulung in Bremen. Zusammen mit Kerstin Wöbbeking, Ines Spilker und Ottmar Miles-Paul, die die Schulung leiten, führten die TeilnehmerInnen beim zweiten Treffen im Haus der Bremischen Bürgerschaft eine Reihe von Rollenspielen zur Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit durch.

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Historische Chance für echte Nachteilsausgleiche verpasst

Renate Reymann
© DBSV

Besonders bitter an dem gestern verabschiedeten Bundesteilhabegesetz ist für den Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), dass der Gesetzgeber die historische Chance für die Etablierung echter Nachteilsausgleiche verpasst hat. Es sei nicht gelungen, ein bundeseinheitliches gerechtes Blindengeld zu schaffen. "Blindsein ist in ganz Deutschland gleich – das Blindengeld ist es weiterhin nicht", stellte die DBSV-Präsidentin Renate Reymann ernüchtert fest.

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Vereinbarung für Stiftung Anerkennung und Hilfe

Manne Lucha
© MSIBW

Die bundesweite Stiftung "Anerkennung und Hilfe" kann wie geplant zum 1. Januar 2017 eingerichtet werden. Gestern wurde die dafür erforderliche Verwaltungsvereinbarung am Rande der Konferenz der Arbeits- und Sozialminister der Länder in Lübeck von Vertretern aus Bund, Ländern und Kirchen unterzeichnet. Darauf hat der baden-württembergische Sozialminister Manne Lucha hingewiesen. In Baden-Württemberg könne man sich nun ab sofort für eine entsprechende Beratung vormerken lassen.

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Kolumne

Früher war mehr Lametta

Jahresendgebinde 2016
© Bettina Wöllner-Reutershahn

Irgendwo klafft eine Kluft unter dem Weihnachtsbaum. Genug ist genug. Jetzt werden auch noch die Behinderten im Land aufsässig und verlangen die uneingeschränkte Teilhabe. Die Wohlfahrt und die Eingliederungshilfen sind denen nicht mehr genug. Statt ermäßigtem Eintritt, Ausflüge mit Sonderfahrdiensten und aufopfernder Fürsorge wollen diese bedauernswerten Menschen die Gleichstellung überall und wollen auch noch Sparbücher anlegen dürfen, ihr Erspartes für sich selbst behalten und ihr Einkommen nicht mehr ans Sozialamt abliefern. Wo sind wir denn jetzt gelandet? Das wird sogar dem Grünen Bürgermeister von Freiburg zu bunt. Behinderte, die täglich Assistenz und Pflege brauchen sind dem jetzt schon zu teuer, und nach Weihnachten will er sie ins Heim stecken. Punkt – Basta – Aus. Da haben wir die Bescherung.

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TV-Tipps

Aus den Programmen deutschsprachiger Fernsehsender werden hier TV-Tipps über Beiträge mit einem Bezug auf Behinderung, Behindertenpolitik und Leben im Alter angeboten.

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