
Bonn (kobinet) Spitzensportler Holger Nikelis war zu Besuch in der Bonner Klinik Godeshöhe, erfuhr kobinet heute von seiner PR-Beraterin Annette Schwindt. Ein Schaukampf mit Trainer Christoph Weber wie ein Gespräch mit Ärzten und Physiotherapeuten machten deutlich, wie wichtig Tischtennis als Sporttherapie ist. Auf welche Weise Sport dazu beitragen kann, nach Unfall oder Krankheit auch mit körperlichen Einschränkungen zurück ins Leben zu finden, zeigte der 27-jährige Paralympicssieger in der Sporthalle der Klinik vor rund 50 Zuschauern. Die Klinik Godeshöhe baut derzeit einen neuen Trakt für zwei eigene Querschnittstationen mit eigener neurologischer Abteilung. Da ist fachlicher Rat willkommen. Mit Trainer Christoph demonstrierte Nikelis an der Platte, welchen Unterschied es macht, ob Tischtennis im Sitzen oder im Stehen gespielt wird. Die Anwesenden hatten jede Menge Spaß dabei. Vor allem die Patienten johlten laut, wenn Holger gegen den Fußgänger Christoph punktete. Im Anschluss daran versuchten sich auch ein paar Zuschauer im Spiel gegen den Weltranglistenersten, bevor in der Runde noch die Fragen beantwortet wurden. Da es sich vorwiegend um Ärzte, Physiotherapeuten und anderes Personal der Klinik handelte, ging es nicht nur um den Sport an sich, sondern auch um Fragen zur eigenen Therapiegeschichte. Der Kölner ist seit zehn Jahren querschnittgelähmt und verbrachte seine Erstreha in Bochum. Nikelis ermutigte das Klinik-Team, Tischtennis als Sporttherapie weiter einzusetzen. sch