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kobinet-nachrichten 25.11.2005 - 14:28
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Mit voller Kraft für Fortsetzung der Behindertenpolitik

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Berlin (kobinet) Die neue Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Karin Evers-Meyer, versicherte in ihrer ersten Presseerklärung, dass sie sich mit voller Kraft für die Fortsetzung "der erfolgreichen Politik" stark machen werde. Nachdem am Dienstag bekannt wurde, dass Karin Evers-Meyer zukünftig das Amt der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen gekleiden wird, wurde sie gestern auch offiziell vom Kabinett ernannt. "Ich freue mich sehr über meine Ernennung und auf die vor mir liegenden Aufgaben und Herausforderungen. Mein Amtsvorgänger, Karl Hermann Haack, hat das Feld hervorragend bestellt und ich weiß, welch große Schuhe er mir hinterlässt, aber ich versichere den behinderten Menschen und ihren Verbänden, dass ich mich mit voller Kraft für die Fortsetzung dieser erfolgreichen Politik stark machen werde", so Karin Evers-Meyer in ihrer ersten Presseerklärung als Behindertenbeauftragte. "Natürlich bin auch ich dabei auf Unterstützung angewiesen. Insbesondere hoffe ich, dass die Verbände behinderter Menschen den konstruktiven und offenen Dialog, den sie mit Karl Hermann Haack so erfolgreich geführt haben, mit mir fortsetzen werden. Ich möchte auf keinen Fall die 'Experten in eigener Sache' missen und kann schon jetzt versichern, dass ich mit offenem Ohr und offenem Herzen von ihnen lernen und für unsere gemeinsame Sache streiten will. Wir alle sind gemeinsam seit 1998 bei der positiven Gestaltung der Lebenssituation behinderter Menschen ein gutes Stück vorangekommen. Ich habe dies im Parlament mitgestalten können und weiß aus meiner Zeit als Landrätin ziemlich gut, wo und warum es auf kommunaler Ebene bei der Umsetzung hakt", so Karin Evers-Meyer. Die neue Behindertenbeauftragte machte klar, dass ihr die Arbeit nicht ausgehen werde. Das gelte für die Umsetzung von SGB IX und des Behindertengleichstellungsgesetz ebenso wie für die Schaffung eines umfassenden zivilrechtlichen Antidiskriminierungsgesetzes. "Ich sehe darüber hinaus im Koalitionsvertrag eine solide Grundlage für Kontinuität und Erfolg in der Politik für behinderte Menschen. Insbesondere die angestrebte Stärkung der Prinzipien 'ambulant vor stationär' und 'Rehabilitation und Prävention vor Pflege' halte ich persönlich für zukunftsweisende Ansätze, um die volle gesellschaftliche Teilhabe behinderter Menschen unter gleichzeitiger Wahrung ihres Selbstbestimmungsrechtes entscheidend voranzubringen", so Karin Evers-Meyer. "Ich werde gemeinsam mit meinem Arbeitsstab sehr engagiert daran arbeiten, dass die berechtigten Interessen behinderter Menschen in die anstehenden Gesetzesvorhaben Eingang finden". omp 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Wasilios Katsioulis schrieb am 25.11.2005, 20:27

das sind Belege!

Danke für Ihren kommenden Einsatz und seien Sie sicher dass die Behinderten Sie mit voller Kraft unterstützen werden!

A. Heiermann schrieb am 25.11.2005, 18:41

A.Heiermann

Sehr geehrte Frau Evers - Meyer,
so ist es gesagt, so soll es geschehn ! Ich sage dazu,
packen wir es an. Wenn Sie die Worte ernst meinen bitte ich um Kontakt.
A.Heiermann ( nanday@t-online.de ). Danke !
Gruß
A.Heiermann

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