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27.11.2005 - 06:30

Kritik an illegaler Beschäftigung von Pflegekräften.

Witten (kobinet) Gabriela und Arno Schmalz von "Private Pflege Daheim" in Witten hat die Praxis der Beschäftigung illegaler Pflegekräfte kritisiert.

"Wir bieten seit 2003 mit unserem Dienst eine Alternative zum Heim an. Seit Erweiterung der EU werden hier in Deutschland lieber ausländische Pflege- und Betreuungskräfte bevorzugt. Wir habe reichliche Anfragen erhalten aber diese Personen entscheiden sich lieber für ausländische Pflegekräfte da sie preiswerter sind. Wenn wir gefragt haben, wie viel sie den bezahlen wollen, bekamen wir meist die Antwort 400 - 1000 Euro. So preiswert können wir keine Pflege- und Betreuung für 24 Stunden anbieten", schrieben Gabriele und Arno Schmalz der kobinet-Redaktion.

Hintergrund für dieses Schreiben an die kobinet-Redaktion war die Aufforderung des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste an die Pflegekassen, ihre Kontrollen der häuslichen Pflege zu verstärken. Grund sei der große Anteil illegal beschäftigter Pflegekräfte, vor allem aus Osteuropa. Nach Schätzungen des Verbandes sind in der häuslichen Pflege bundesweit bereits rund 100.000 Schwarzarbeiter beschäftigt. omp
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Thomas Muhle schrieb am 27.11.2005, 09:31

Der Preis ist ausschlaggebend

das ist doch gerade der Vorteil der EU: ob in- oder ausländischer Anbieter spielt doch keine Rolle! Was zählt ist der Preis, das ist so im allgemeinen Markt und sollte im Pflegemarkt nicht anders sein.

Scheinbar sind die Betreuten mit den ausländischen Kräften auch sehr zufrieden:)

also ist die Kritik nicht nachvollziehbar. Warum schliessen Sie keine Verträge mit ausländischen Pflegeanbietern?

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