Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Werbebanner zu Barrierefreie Reiseziele
Werbebanner zu Netzwerk PROBudget
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
05.12.2003 - 16:00

Ministerin Dreyer unterstützt neues Netzwerk.

Mainz (kobinet) Die Gründung eines Netzwerkes für Selbstbestimmung und Gleichstellung Behinderter wird nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Sozialministerin Malu Dreyer die Politik für und mit behinderten Menschen in Rheinland-Pfalz einen großen Schritt voranbringen. Daher sicherte die Ministerin dem Netzwerk bei dessen Gründung am Mittwoch in Mainz auch ihre Unterstützung zu. Ca. 50 TeilnehmerInnen waren zur Gründungsversammlung des Netzwerkes gekommen, das mittlerweile über 200 UntestützerInnen hat. «Der Schwung, den wir im Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen bei den vielen Veranstaltungen und Aktivitäten erlebt haben, wird mit der Gründung des Netzwerkes weitergeführt. Wir setzen damit den eingeschlagenen Weg zur Umsetzung der Leitsätze des Europäischen Jahres – Teilhabe verwirklichen, Gleichstellung durchsetzen, Selbstbestimmung ermöglichen – konsequent fort», so die Ministerin. An der Gründung des Netzwerkes, dem Verbände und Organisationen der Selbsthilfe behinderter Menschen angehören, nahm auch der Sozialstaatssekretär und Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Richard Au-ernheimer, teil. Die Gründung des Netzwerkes am Internationalen Tag der behinderten Menschen war für die Ministerin ein ganz besonderes Signal. Es stehe für den Wandel, der sich in der Politik für und mit behinderten Menschen vollziehe. Menschen mit Behinderungen formulierten klar und deutlich ihren Wunsch, selbstbestimmt zu leben und teil zu haben an Beruf und Gesellschaft. Aufgabe der Politik sei es, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. «Es geht darum, dass sich die Gesellschaft den Fähigkeiten und Ressourcen behinderter Menschen öffnet, Barrieren abbaut und Chancengleichheit ermöglicht», so die Ministerin. Mit ihrem Gesetz zur Herstellung gleichwertiger Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen habe die Landesregierung die Weichen für die Umsetzung dieser Ziele gestellt. Den Verbänden und Organisationen der Selbsthilfe behinderter Menschen komme bei diesem Prozess eine wichtige Rolle zu. «Behinderte Menschen sind Expertinnen und Experten in eigener Sache, die selbst am besten wissen, was für sie gut und richtig ist», so Malu Dreyer. Die Gründung eines Netzwerkes könne dazu beitragen, dass sie ihre Interessen noch besser artikulieren und die Belange von behinderten Menschen noch stärker vertreten und in die Öffentlichkeit tragen können. Die Ministerin und der Staatssekretär sagten dem Netzwerk Unterstützung bei seiner Arbeit zu: «Die Landesregierung wird der Stimme des Netzwerkes Raum geben und sie sehr ernst nehmen.» Die Mitiniatorin des Netzwerkes und Behindertenbeauftragte der Stadt Mainz, Marita Boos-Waidosch, zeigte sich von der großen Resonanz auf die Gründung des Netzwerkes darin bestätigt, dass es einer breiteren Bewegung für mehr Selbstbestimmung und Gleichstellung bedarf. «Wir wollen dafür streiten, dass niemand mehr in einer Großeinrichtung leben muss, der dort nicht leben will», so Boos-Waidosch. omp  

 
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.