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01.12.2005 - 00:33

Dampf für's Antidiskriminierungsgesetz machen.

Kassel (kobinet) Im Vorfeld des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung fordert das Netzwerk Artikel 3 von der neuen Bundesregierung, dass diese Dampf für die längst überfällige Verabschiedung des Antidiskriminierungsgesetzes macht. "Die Umsetzung der Antidiskriminierungsrichtlinien der Europäischen Union sind nun schon über zwei Jahre überfällig. Daher fordern wir von der neuen Bundesregierung, dass diese endlich Dampf für die Verabschiedung des Antidiskriminierungsgesetzes macht. Dabei darf es keine Frage sein, dass auch im Zivilrecht ein gruppenübergreifender Ansatz gewählt und ein umfassendes Gesetz verabschiedet wird. Denn es darf keine Hierarchie der benachteiligten Gruppen geschaffen werden", erklärte der Pressesprecher des Netzwerk Artikel 3, Ottmar Miles-Paul im Vorfeld des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung. Die Verabschiedung eines Antidiskriminierungsgesetzes, das behinderte Menschen auch im Zivilrecht vor Diskriminierungen schützt, sei ein Kernstück einer modernen Politik, die Gleichberechtigung und Toleranz in den Mittelpunkt stellt. elba 

 
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