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28.12.2005 - 15:03

Finger weg von Böllern.

Berlin (kobinet) Die Berliner Feuerwehr warnt wieder vor leichtsinnigem Umgang mit Feuerwerksartikeln und gibt Tipps für einen sicheren Umgang mit den Silvesterböllern. Durch Alkoholkonsum, Übermut und Unwissenheit entstehen jährlich große Schäden. Verletzungen können schwere Behinderungen nach sich ziehen. Als die "häufigsten silvesterspezifischen Verletzungen" werden auf der Webseite der Berliner Feuerwehr Hörschäden genannt. In einem Abstand von weniger als zwei Meter erreichen herkömmliche Feuerwerkskörper Spitzenpegel von 145 bis über 160 Dezibel. Signal- und Schreckschusspistolen (für die übrigens der "kleine" Waffenschein erforderlich ist) erreichen in unmittelbarer Nähe Spitzenpegel bis über 180 Dezibel. Das besonders gefährliche an Feuerwerkskörpern ist die kurze Impulsdauer der Lautstärke. Hörschäden wie Knalltraumata, Tinnitus, Trommelfellperforationen oder Hörstürze sind zu befürchten. Kinder sind besonders gefährdet! Hände und Gesicht sind beim unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerksartikeln ebenso gefährdet. In diesen Bereichen können sie für den Betroffenen besonders schwerwiegende Folgen haben. Abrisse von Gliedmaßen, Verletzungen der Augen und schwere Verbrennungen ziehen oft lebenslange Beschwerden nach sich. Finger weg von Böllern! sch  

 
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