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kobinet-nachrichten 04.01.2006 - 09:07
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http://www.kobinet-nachrichten.org

Blindeninformationssystem in Dresden bewährt

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Dresden (kobinet) Das Blindeninformationssystem (BLIS) erleichtert in Dresden die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Nach dem Start im vergangenen Jahr (kobinet 8.8.05) sind jetzt 70 Prozent der Busse und Bahnen damit ausgerüstet. Mit einem Minifunksender, können Fahrgäste bestimmte Funktionen abrufen. Ein Druck auf die erste Taste lässt in die Haltestelle einfahrenden Busse oder Bahnen per Außenlautsprecher Liniennummer und Fahrtziel ansagen. Die zweite Taste löst ein optisches und akustisches Signal beim Fahrer aus, das ihn auf einen gehandicapten Fahrgast hinweist, der ein- oder aussteigen möchte. Dabei ist es unerheblich, ob sich der Fahrgast im Wagen oder an der Haltestelle aufhält. Hat ein Fahrgast die Innenansage der nächsten Haltestelle überhört, kann er mit Hilfe der dritten Taste des Senders die Haltestellenankündigung im Fahrzeug ein zweites Mal auslösen. Der dafür notwendigen Minisender kann Dezember 2005 im Landeshilfsmittelzentrum (LHZ) käuflich erworben werden. Der gebürtige Dresdner Jürgen Wecke vom Rollikompass in Pfinztal ist von der modernen Technik begeistert. "Dieses Informationssystem kommt in Dresden so gut an, dass man sich bemühen müsste, den gesamte ÖPNV in Deutschland mit dem BLIS auszustatten", schrieb Jürgen Wecke an kobinet. Derjenige, der den Handsender einmal erworben hat, könnte diesen an jedem Ort in Deutschland einsetzen "Voraussetzung ist natürlich, dass die Verkehrsbetriebe sich um Kompatibilität bemühen und nicht jeder sein eigenes Süppchen kocht." sch  

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