Elisabeth Riediger-Wirthensohn schrieb am 17.01.2006, 22:56
Der Landtag des Bundeslandes in dem ich lebe, hat eine "Weiterentwicklung des sog. "persönlichen Budgets" abgelehnt. Also kann ich mir die behinderungsbedingte Bedarfe nicht selbst einkaufen. Dies bedeutet weiter "Einzelkampf" mit den Leistungsträgern nach dem SGB XII. Grüsse, Elisabeth Riediger-Wirthensohn
Rocky *** schrieb am 14.01.2006, 09:43
Sozialminister Renner bewertet das baden-württembergische Modellprojekt zum persönlichen Budget als positiv. Und wie sieht es mit den behinderten Menschen aus? Diejeinge, die es erhalten, dürften es tatsächlich ebenfalls (zumindest überwiegend) positiv beurteilen. Wer jedoch hinter die Kulissen blickt, wird schnell merken, "wo der Hase im Pfeffer liegt". Die angestrebt Teilnehmerzahl am Modell wurde nur zu einem Bruchteil erreicht (keine 20 %). Das liegt unter anderem daran, dass die baden-württenbergischen Budgets so stark limitiert sind, dass sie nur ein Bruchteil des Bedarfes schwer (Körper-)Behinderter decken, also zu völliger Unterversorgung geführt hätten. In den "Genuss" kommen konnten also die Menschen mit niedrigen Hilfebedarf oder mit hoher ergänzender Hilfe auf ehrenamtlicher Basis.