
Von Françoise Letroite Strasbourg (kobinet) Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und alle, die es bequem haben wollen, hat der französische Automobilhersteller Peugeot ein originelles Stadtauto auf die Straßen gebracht. Der Peugeot 1007 ist mit seinen beiden elektrisch angetriebenen Schiebetüren vorteilhaft wie kein anderes Fahrzeug seiner Klasse. Je nach Behinderung wird das Auto mit speziellen Anpassungen angeboten. In der Kunden-Zeitschrift Avenue war jetzt zu lesen: "Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität bringt ein maßgeschneidertes Auto deutlich mehr Lebensqualität. Zusammen mit den auf behindertengerechte Umbauten spezialisierten Firmen Kempf und Zawatzky bietet Peugeot nun einen speziellen 1007 an: Seine elektrischen Schiebetüren erleichtern den Einstieg, je nach Behinderung kann der Micro-Van nun mit digitalem Gasring am Lenkrad und Schwenkhubsitz ausgestattet werden." Zawatzky aus Meckesheim bei Heidelberg, seit 40 Jahren als Fahrzeugumrüster tätig, hat den komfortablen Schwenkhubsitz entwickelt, mit dem der französische Cityflitzer ausgestattet werden kann. Die von dem selbst behinderten Hans Kempf im elsässischen Kehl gegründete Firma hat mit dem digitalen Gasring am Lenkrad, der nur sehr geringe Kraft zum Gasgeben erfordert, und einer ins Armaturenbrett integrierten Bremse eine Alternative zu den üblichen kombinierten Handbediengeräten für Gas und Bremse geschaffen. Schon ohne behindertengerechte Anpassung ist der 1007 zum Geheimtipp für Rheumageplagte und Hexenschussopfer geworden. Sitz- und Popohöhe sind fast gleich, was unbeweglicheren Menschen den Zugang erleichtert. Rücken Richtung Sitz, fallen lassen, Beine nachziehen - und drin. Die Schiebetüren erweisen sich als Vorteil, wenn das Auto beim Parken eingekeilt wird und dennoch ein Weg zurück ins Fahrzeug gefunden werden muss. Bei der Expertenwahl "TOPauto 2006 - Autopreis der deutschsprachigen Motorjournalisten" wurde nicht zuletzt deshalb der kleine Van von Peugeot Sieger in der Kategorie "City". 140 Motorjournalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich an dem vom Motor-Informations-Dienst erstmals ausgeschriebenen Preis beteiligt, bei dem die besten Automobil-Neuheiten des Modelljahres 2006 ausgezeichnet wurden. 80 Modelle beziehungsweise Innovationen, die in acht Kategorien aufgeteilt waren, standen zur Wahl. Dank seiner beiden Schiebetüren bietet das 3,73 Meter lange Auto (einen halben Meter kürzer als ein Golf von Volkswagen) in engen Parklücken eben unübertroffenen Komfort für die Passagiere. sch