
Berlin (kobinet) Für die Interessengemeinschaft behinderter Studierender an der Freien Universität hat Peter Dietrich heute eines der drei neuen Bildschirmlesegeräte in der Staatsbibliothek zu Berlin getestet. Der Referent für die Lesesäle in der Potsdamer Straße, Unter den Linden und am Westhafen, Dr. Oliver Berggötz, zeigte sich dabei sehr aufgeschlossen gegenüber Hinweisen, wie die drei Leseplätze noch zu vervollkommnen sind. «Die Ausstattung der Staatsbibliothek mit drei modernen farbtüchtigen Geräten für Sehbehinderte ist ein konkreter Beitrag, den wir mit Unterstützung des Berliner Behindertenbeauftragten Martin Marquard am Ende des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen doch noch erreichen konnten», sagte Dietrich dem Berliner kobinet-Korrespondenten. «Das ist ein Erfolg in einem Jahr, das gerade auch eher Unerfreuliches gebracht hat, denken wir nur an das vergangene Wochenende, als auf dem Landesparteitag der PDS die Kürzung des Blindengeldes abgesegnet wurde.» sch