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27.01.2006 - 13:23

'Unterschwellig Diskriminierung psychisch Kranker Vorschub geleistet'.

Wien (kobinet) Mit den Worten "Der Haider läuft nur noch frei herum, weil wir in Österreich die offene Psychiatrie haben" hat SPÖ-Vorsitzenden Dr. Alfred Gusenbauer vor einigen Tagen die Vorgangsweise des Kärntner Landeshauptmann Dr. Jörg Haider (BZÖ) rund um die Nicht-Aufstellung von zweisprachigen Ortstafeln kommentiert. "Hier wurde in unverantwortlicher Weise einer unterschwelligen Diskriminierung psychisch Kranker Vorschub geleistet", kritisierte der Präsident der Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Prof. Christoph Stuppäck, im Kurier und fordert angesichts einer "unsachlichen Verknüpfung von Politik und Psychiatrie" eine Entschuldigung von Gusenbauer. Es sei "ein fataler Irrtum, politisches Fehlverhalten, wie es Gusenbauer bei Kärntens Landeshauptmann Haider ortet, mit einer möglichen Wegsperrung in die Psychiatrie zu koppeln", meint Stuppäck in der Tageszeitung abschließend. lad 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Henning Schmölder schrieb am 31.01.2006, 18:46

Zehn Prozent Irre

ist der Titel eines SPIEGEL-Artikels (49/2005) über innerparteiliche Querelen bei PDS und WASG, in dem Menschen mit psychischen Erkrankungen diskriminiert werden, in dem man sie gleichsetzt mit Parteimitgliedern, die man für destruktiv hält.
Ich habe mich darüber beim Deutschen Presserat beschwert, erste Reaktion - eine Ablehnung der Beschwerde - Widerspruch erfolgt.

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