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05.02.2006 - 00:10

Probleme mit B im Schwerbehindertenausweis häufen sich.

Leinefelde (kobinet) Stefan Göthling von Mensch Zuerst, dem Netzwerk von Menschen mit Lernschwierigkeiten, kritisiert, dass sich die Probleme für behinderte Menschen häufen, in denen sie Nachteile haben, wenn sie das "B" für Begleitung im Schwerbehindertenausweis haben. Dies erklärte der Geschäftsführer der Organisation am Samstag gegenüber den kobinet-nachrichten. "Immer öfter hören wir gerade von Menschen mit Lernschwierigkeiten, dass sie Probleme bekommen, weil sie das 'B' für eine nötige Begleitung im Schwerbehindertenausweis haben. Sei es beim Besuch des Schwimmbades, wo Leute ohne Begleitung nicht reingelassen wurden oder in Einrichtungen. Dort sagt man den Leuten zum Teil, dass sie nicht alleine raus dürfen", erklärte Stefan Göthling. Daher sei es dringend nötig, dass der Deutsche Bundestag eine Klarstellung im Gesetz schafft. "Denn das Gesetz ist doch da, um uns bei Nachteilen zu helfen und nicht neue Nachteile für uns zu schaffen", so Stefan Göthling. Auch die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hatte am Wochenende eine gesetzliche Initiative in diesem Bereich gefordert. "Das Problem ist bekannt, Hubert Hüppe hat sich dazu schon konkret geäußert, die große Koalition wäre schnell handlungsfähig, also wo ist das Problem?", fragt Barbara Vieweg, Bundesgeschäftsführerin der ISL. omp 

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Andreas Schäfer schrieb am 05.02.2006, 13:50

ADG muss her

Dies ist mal wieder typisch um behinderte Menschen auszuschließen. "Denn ein Behinderter ohne Begleitung, ist so etwas möglich (trotz "B" Vermerk)?" Unglaublich. Schon beginnt die Diskriminierung solcher Menschen auf das Schlimmste. Viele fragen sich: "Was muss noch geschehen um das ADG auf den Weg zu bringen?"

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