Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Werbebanner zu Kampagne Teilhabesicherungsgesetz
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Werbebanner zu bifos Online Akademie
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
11.02.2006 - 12:35

Beratung ist das A & O für Persönliche Budgets.

Kassel (kobinet) Beim Treffen des Kompetenznetzwerks für behinderte Menschen, die persönliche Budgets in Anspruch nehmen oder sich dies überlegen, wurde heute in Kassel deutlich, dass die Beratung das A & O für die Nutzung Persönlicher Budgets darstellt. Zum ersten Mal wird mit diesem von der Interessenvertretung Selbstbestimmt selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und dem Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) initiierten Treffen auch ein Beratungswochenende für BudgetnutzerInnen und -interessierte verbunden. "Eine gute Beratung über die Möglichkeiten und Grenzen eines Persönlichen Budgets ist das A & O dieses neuen Instruments in der Behindertenarbeit", erklärte Uwe Frevert vom Vorstand der ISL am Rande des Treffens. So freue er sich über die gute Resonanz für das Beratungsangebot, denn aus eigener Erfahrung weiß der Rollstuhlnutzer, der schon seit über zwanzig Jahren Erfahrungen mit der Assistenzorganisation im Rahmen des Arbeitgebermodells hat, wie wichtig der Austausch mit anderen und positive Rollenvorbilder sind. "So gut eine Idee ist, oft muss man erst einmal sehen, wie das bei anderen läuft und was es genau heißt, ein Persönliches Budget zu nutzen", so Uwe Frevert. Pandelis Chatzievgeniou betonte die Wichtigkeit, dass die Persönlichen Budgets bedarfsgerecht und trägerübergreifend ausgerichtet sind. "Dieses Instrument darf nicht zu einem Sparmodell verkommen, sondern soll behinderten Menschen mehr Selbstbestimmung geben und ihnen im Dschungel des Wirrwarrs zwischen verschiedenen Trägern das Leben erleichtern", so der blinde Rollstuhlnutzer, der sich im Rahmen des Equal-Projektes "Open Paths" für die Nutzung Persönlicher Budgets stark macht. Er regte gegenüber den kobinet-nachrichten auch an, dass bei Schulungen zum Persönlichen Budget auch unbedingt behinderte Menschen mit einbezogen werden, die bereits Erfahrungen mit dem Budget bzw. mit der Selbstorganisation von Hilfen haben. "Die Bedürfnisse und Anliegen behinderter Menschen sind das Salz in der Suppe dieses neuen Instruments. Deshalb müssen wir auch in der weiteren Entwicklung entscheidend mit einbezogen werden", so Pandelis Chatzievgeniou. Hierfür gäbe es bereits eine Reihe von positiven Ansätzen, die jedoch weiter ausgebaut werden müssten. omp 

 
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Alfonso Roman schrieb am 11.02.2006, 17:06

Verbesserungsvorschläge

Hallo,
Man sollte bei den politischen Trägern, die die Gesetzgebung beschließen mehr auf Klarheit und Durchsichtigkeit achten. Außerdem sollte man mehr auf die Situationen der Behindertenwekstädte achten. Eine klare Vorgehensweise und eine bessere Rechtssicherheit für die Menschen mit Lernschwierigkeiten wäre wünschenswert.
Mit freundlichen Grüßen
Alfonso Roman

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.