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15.02.2006 - 00:05

Berliner Modellprojekt zum persönlichen Budget.

Berlin (kobinet) Die Arbeitsgemeinschaft für selbstbestimmtes Leben schwerstbehinderter Menschen hat für den 6. April zu einer ersten Informationsveranstaltung ihres Modellprojekts zum persönlichen Budget eingeladen. Schirmherr des Projekts "Stärkung der Selbstbestimmung behinderter Menschen - Empowerment assistenzbedürftiger Nutzer und Nutzerinnen des trägerübergreifenden Persönlichen Budgets" ist der Landesbehindertenbeauftragte Martin Marquard. "Mit dem Neunten Buch des Sozialgesetzbuches - Rehabilitation und Teilhabe - SGB IX wurde das Persönliche Budget, eine Geldleistung, als eine weitere Form der Leistungsgewährung, neben der bis dahin üblichen Sachleistung, in das deutsche Rehabilitationsrecht eingeführt. Durch das persönliche Budget erhalten Behinderte Menschen die Möglichkeit, die für sie notwendigen Hilfen selbstständig zu organisieren", wird in der Einladung erklärt. Um die neue Leistungsform in der Praxis zu erproben, hat sich in Berlin der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz bereit erklärt, ein durch den Gesetzgeber vorgesehenes Modellprojekt durchzuführen. Im Gegensatz zu Modellprojekten in anderen Bundesländern verfolgt das Berliner Projekt einen offenen Ansatz: Ausgehend vom individuellen Bedarf wird in der Regel die Leistung in Höhe des (bisherigen) Sachleistungsanspruches gewährt. Die Arbeitsgemeinschaft für selbstbestimmtes Leben schwerstbehinderter Menschen - ASL e.V. will mit dieser Veranstaltung die neuen Möglichkeiten darstellen, aber auch auf die Schwierigkeiten hinweisen, die sich im bisherigen Verlauf des Modellprojektes gezeigt haben. sch 6. April 2006, 13-16 Uhr Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Oranienstraße 106, 10969 Berlin, Raum 1.123, 1. Etage  

 
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