
Kassel (kobinet) Behinderte Frauen verbünden sich im Kampf gegen Gewalt. In einem ersten Treffen am 19. Mai in Kassel sollen die verschiedenen Aktivitäten gebündelt und Qualitätskriterien für Fortbildungen zum Thema erarbeitet werden. Dazu laden das Weibernetz e.V. gemeinsam mit dem ForUM e.V. und dem Hessischen Koordinationsbüro für behinderte Frauen ein. In den letzten Jahren entwickelten sich in den Netzwerken, Zusammenschlüssen und Organisationen von Frauen verschiedene Aktivitäten. Die Angebotspalette wird immer undurchsichtiger. "Das wollen wir ändern", erläutert Martina Puschke von der politischen Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz e.V. "Zu einem ersten Vernetzungstreffen am 19. Mai laden wir zunächst behinderte Frauen ein, um uns zum Beispiel über Arbeitsmaterialien gegen Gewalt auszutauschen. Künftig wollen wir den Kreis der Einzuladenden erweitern", so Martina Puschke. Neben den Frauenorganisationen widmen sich zunehmend auch Einrichtungen der Behindertenhilfe dem Thema der sexualisierten Gewalt gegen behinderte Frauen. In diesen Zusammenhängen steigt die Nachfrage nach Fortbildungen für MitarbeiterInnen und behinderte Bewohnerinnen. Es gibt jedoch nur vereinzelt behinderte Expertinnen, die sich fachlich zutrauen, solche Fortbildungen durchzuführen. "Deshalb wollen wir auch über Qualitätskriterien für Fortbildungen und Kompetenzen der Leiterinnen solcher Fortbildungen sprechen und uns gegenseitig stärken", so Martina Puschke. omp Link zur Einladung für die Veranstaltung
Nelli Hovhannisyan schrieb am 28.11.2007, 11:11
Hallo,
können Sie mir bitte Statistik oder Zahl der behinderten Frauen nennen, gegenüber denen Gewalt angewandt wurde. Oder viel. Adressen geben, an die ich mich wenden kann.
das wäre sehr nett.
Danke