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kobinet-nachrichten 01.03.2006 - 11:15
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Petra Zink neue Disability Managerin bei Ford

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Köln (kobinet) Petra Zink hat heute das "Disability Management" bei Ford übernommen. Auf dem Foto besucht sie mit Arbeitsmediziner Dr. Erich Knuelle einen erfahrenen Produktionsmitarbeiter. Der neue Job der Maschinenbau-Ingenieurin folgt dem Konzept: Beschäftigte mit gesundheitlichen Einschränkungen werden wieder in den Arbeitsprozess integriert und Mitarbeiter möglichst lang für die Ausübung ihres Berufes bis zum späteren Renteneintritt fit gehalten. Ein Team aus Fachleuten unter anderem aus Produktion und Arbeitsmedizin steht der 37-Jährigen zur Seite. Das Konzept ist bereits vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit einem Sonderpreis im Wettbewerb "Gesünder arbeiten bis zur Rente". Ford hat auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle inne. So hat das Unternehmen bereits 2003 den ersten zertifizierten Disability Manager in Europa eingesetzt. Die Zertifizierung erfolgte durch den "International Disability Management Standards Council" (IDMSC) mit Sitz in Kanada. Mit dem im Jahr 2002 begonnenen Aufbau eines heute sechs Personen umfassenden Kernteams hat die Ford-Werke GmbH einen neuen Ansatz geschaffen, um die Fähigkeiten von Mitarbeitern, die an ihrem bisherigen Arbeitsplatz aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr eingesetzt werden können, sinnvoll weiter zu nutzen. Dies ist sowohl für Arbeitnehmer gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels - immer mehr Menschen müssen länger arbeiten - als auch für den Arbeitgeber von immer größerer Bedeutung. Petra Zink fasst das Konzept bei Ford wie folgt zusammen: "Im Gegensatz zu herkömmlichen Ansätzen stehen bei unserem Konzept die positiven Aspekte im Vordergrund. Wir richten unser Augenmerk auf die Fähigkeiten der Betroffenen und damit auf das, was diese Beschäftigten können und nicht auf das, was sie nicht mehr können. Das führt nicht nur zu einer größeren Selbstachtung und besseren Motivation der Betroffenen, sondern in der Folge auch zu wirtschaftlichen Vorteilen für das Unternehmen, dient also beiden Seiten." sch 

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