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17.03.2006 - 16:56

Paralympics: Sieg und Pech im Riesenslalom.

Sestriere (kobinet) Martin Braxenthaler aus Traunstein hat heute in Sestriere-Borgata nach dem Erfolg im Super-G seine zweite Goldmedaille im Riesenslalom der Männer (sitzend) geholt. Bei den sehbehinderten Rennläufern hatte Abfahrtssieger Gerd Gradwohl Pech. Der Sonthofener schied nach einem Sturz im ersten Durchgang aus. Braxenthaler, der seit einem Arbeitsunfall 1994 querschnittgelähmt ist und für das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier der Paralympics in Turin die Fahne trug, hatte schon vor vier Jahren in Salt Lake City vier Goldmedaillen erkämpft. Am Sonntag ist der 34-jährige Bayer im Slalom wieder Favorit mit dem Monoski. Mit Hilfe von Sponsoren und viel Eigeninitiative hat er sich ein Hightech-Sportgerät im Wert eines Kleinwagens geschaffen. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, seit heute Gast der Paralympics, war Zuschauer des nordischen Staffel-Wettbewerbs. Diesmal blieben die deutschen Langläufer ohne Medaille und verpassten als Vierte Bronze um 1,4 Sekunden. sch Tageszusammenfassung des Deutschen Behindertensportverbands vom siebten Wettkampftag 

 
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