
Hamburg (kobinet) Während die Große Koalition immer noch nicht mit dem Antidiskriminierungsgesetz in die Gänge kommt, kämpft Wasilios Katsioulis aus Hamburg mit einer Petition im Deutschen Bundestag dafür, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen zu dürfen. Diese wurde ihm wegen seiner Behinderung verweigert. Die Versicherung hatte Wasilios Katsioulis mitgeteilt, dass sie ihm den Versicherungsschutz ausschließlich wegen seiner Behinderung verweigert hat. Doch bis heute hat ihm die Versicherung nicht mitgeteilt, nach welchen Kriterien oder Statistiken die Ablehnung des Versicherungsschutzes erfolgt ist. Dies hat den Hamburger veranlasst, den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages wegen dieser Angelegenheit anzurufen. Gegenüber den kobinet-nachrichten machte Wasilios Katsioulis deutlich, dass es für ihn ungeheuer wichtig sei, dass das Antidiskriminierungsgesetz endlich komme, denn dann könne auch wieder Bewegung in die Verhandlungen mit seiner Versicherung kommen. "Vor allem ist es aber wichtig, dass wir ein Antidiskriminierungsgesetz bekommen, in dem die Umkehrung der Beweislast festgeschrieben ist. Denn wenn wir Betroffenen dies mühsam gegen die Mühlen der Versicherungen erbringen müssen, haben wir kaum eine Chance", so Wasilios Katsioulis. Die Petition und die weitere Entwicklung dokumentiert Wasilios Katsioulis auf seiner Internetseite. omp Link zur Internetseite von Wasilios Katsioulis
Wasilios Katsioulis schrieb am 05.06.2006, 23:17
ich habe zu dem Anliegen inzwischen auch positive Signale von der EU Kommission und dem Dachverband der Europäischen Behindertenverbände bekommen!