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kobinet-nachrichten 22.03.2006 - 18:00
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7,1 Prozent behinderte Beschäftigte beim Bund

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Berlin (kobinet) Der Anteil schwerbehinderter Beschäftigter im öffentlichen Dienst des Bundes - also in Bundesministerien, Bundesdienststellen und nachgeordneten Bundesbehörden - erreichte im Jahr 2004 wiederum 7,1 Prozent und entsprach
damit dem positiven Ergebnis des davorliegenden Berichtszeitraums 2003. Dies meldet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Der Bund erfüllt damit eine Vorbildfunktion für den öffentlichen Dienst insgesamt und für die Privatwirtschaft.

Die in 2004 auf hohem Niveau gehaltene Beschäftigungsquote schwerbehinderter Frauen und Männer übertreffe die im öffentlichen Dienst des Bundes geforderten Pflichtquoten von fünf beziehungsweise sechs Prozent deutlich. Für die Privatwirtschaft gilt eine Beschäftigungsquote von fünf Prozent. Zwar liegen Zahlen über den Anteil schwerbehindeter Beschäftigter in der Privatwirtschaft für 2004 noch nicht vor. Die für das Jahr 2003 in diesem Bereich ausgewiesene Quote von 3,6 Prozent zeige jedoch das Maß, in dem der öffentliche Dienst des Bundes mit gutem Beispiel vorangehe, heißt es aus dem Bundesarbeits- und Sozialministerium. Besonders positiv entwickelte sich im Bereich des öffentlichen Dienstes auf Bundesebene die Situation schwerbehinderter Frauen: Ihre Zahl stieg im Jahr 2004 um 283 von 7.400 auf 7.683 (plus 3,8 Prozent); ihr Anteil an allen im öffentlichen Dienst des Bundes beschäftigten schwerbehinderten Menschen wuchs entsprechend von 35,1 auf 35,3 Prozent. Noch höher ist die Quote bezogen auf die im Jahr 2004 vorgenommenen Neueinstellungen: Hier liegt der Frauenanteil bei 43,4 Prozent. omp
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