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23.03.2006 - 21:19

Ethik und Behinderung.

Berlin (kobinet) - vom Paradigmenwechsel zur Praxis der Anerkennung, heißt der Titel einer Tagung, die am 12. Mai von 10 bis 18 Uhr in der Katholischen Akademie Berlin, Hannoversche Straße 5 durchgeführt wird.

Die Veranstaltung soll den Dialog zwischen Wissenschaftlern, Menschen mit Behinderungen, Angehörigen, professionellen und ehrenamtlichen Mitarbeiter(inne)n von Einrichtungen für behinderte Menschen und der interessierten Öffentlichkeit ermöglichen.

"Ethik und Behinderung, besonders Bioethik und Behinderung, stehen in der öffentlichen Debatte in einem engen Zusammenhang. So wird ein leidvolles Bild von Krankheit und Behinderung dazu benutzt, Grenzüberschreitungen zu rechtfertigen, die dem Fortschritt dienen sollen. Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen erfahren im Kontext aktueller Ethikdebatten bisweilen eine besondere Form der Diskriminierung. Andererseits führt die medizinisch-technische Entwicklung in vielen Feldern zu Fortschritten für Menschen mit einer Behinderung", heißt es auf der Internetseite der Katholischen Akademie, auf der es auch weitere Informationen als PDF-Datei gibt. elba
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