Berlin (kobinet) RambaZamba gehörte zu den knapp 50 Projekten, die von André Heller für das inzwischen von der FIFA abgesagte Eröffnungsfest zur Fußball-Weltmeisterschaft ausgewählt worden waren. Am 7. April hat die bunte Berliner Theatertruppe zur Premiere ihres neuen Stücks "Ein Herz ist kein Fußball" eingeladen. Wie immer bei RambaZamba entwickelte die Gruppe unter der Leitung von Gisela Höhne aus Improvisationen ein Stück, bei dem noch niemand weiß, wie es ausgeht. In der Ankündigung des Fußballer-Dramas ist zu lesen: "... Alle warten auf den Anpfiff mit dem einen, einzigen, wundervollen, unersetzbaren Ball. Da geschieht das Unglaubliche: der Ball ist weg. Alle warten, hoffen, dass der Ball wiedergefunden wird. Aber der Siegeswille ist ungebrochen. Und kann man sich nicht auch ohne Ball aneinander messen? Andere ‚Spiele' beginnen, ganz spezielle Wettbewerbe. Doch wo bleibt der Ball? Da - auf der Leinwand erscheint er! Ein kleiner Junge, er sieht aus wie ein Mongole, er hat den Ball und rennt und rennt! Auf dem Spielfeld erfinden sich die Sportsfreunde neue Regeln. Wo aber wird der kleine Junge mit dem Ball ankommen?" Mit aufwändiger Ton- und Videotechnik, Teamgeist und Körpereinsatz, wunderbar sinnlichen Kostümen und einem verzaubernden Bühnenbild will das RambaZamba-Team "in einem kreativem Großeinsatz die selbst erfundenen Regeln eines fairen und menschlichen Wettkampfs - nein Wettspiels" auf die Bühne bringen. Spielort ist das Kesselhaus in der Kulturbrauerei Prenzlauer Berg, wo dann bis 12. April und wieder vom 1. bis 4. August Aufführungen jeweils um 19 Uhr stattfinden. Gastspiele in Kaiserslautern, München, Bonn, Ratingen, Bochum, Celle und Stendal stehen auf dem Tourplan von RambaZamba. sch