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11.04.2006 - 15:31

Donnersmarck-Stiftung will betreutes Wohnen ausbauen.

Berlin (kobinet) Die Fürst Donnersmarck-Stiftung will ihre erwirtschafteten Mittel künftig auch dafür einsetzen, das betreute Wohnen von behinderten Menschen auszubauen. Das sagte heute Kuratoriumsvorsitzender Guidotto Graf Henckel Fürst von Donnersmarck. In einem Interview mit Inforadio vom Rundfunk Berlin-Brandenburg unterstrich der Urenkel des Stiftungsgründers die Tendenz, "raus aus festen Einrichtungen" und hin zu Wohnverhältnissen, wie sie nicht behinderte Menschen haben. Wie andere Stiftungen werde auch die Fürst Donnersmarck-Stiftung dort aktiv, wo öffentliche Haushaltsmittel nicht ausreichen. Private Geldgeber könnten jedoch die Lücken im Sozialsystem nicht schließen. Stiftungen würden allerdings noch mehr Gelder mobilisieren, wenn Zuwendungen steuerlich abzusetzen wären. Die Stiftung, die in diesem Jahr 90 Jahre alt wird, verfügt über ein Kapital von 120 Millionen Euro. Sie setzt im Jahr 30 Millionen um und hat im Jubiläumsjahr einen Forschungspreis ausgeschrieben. sch  

 
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