Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Werbebanner zu Barrierefreie Reiseziele
Werbebanner zu Netzwerk PROBudget
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
14.12.2003 - 12:14

Barrierefreie Arztpraxen.

Wien (kobinet) Die WGKK fordert konkrete Maßnahmen zur Schaffung von mehr barrierefrei zugänglichen Arztpraxen. «Dabei sollen den Vertragspartnern keine Investitionen abverlangt werden, die das wirtschaftliche Überleben der Praxis gefährden», versucht die WGKK Ärzten übertriebene Ängste zu nehmen. Sozialminister Mag. Herbert Haupt (FPÖ) gab in diesem Zusammenhang im November bekannt, dass drei Millionen Euro «Förderung von investiven Maßnahmen zur Verbesserung der Zugänglichkeit» von der Bundesregierung bereitgestellt wurden. Der «Hausärzteverband» - eine Minderheitenfraktion in der Ärztekammer - belastet die konstruktiven Verhandlungen zwischen Kasse und Kammer, gibt die WGKK bekannt und erwähnt in einer Aussendung, dass «mehr barrierefrei zugängliche Ordinationen vom Hausärzteverband als Zumutung empfunden werden». «Kassenverträge dürfen in Zukunft nur mehr für jene Praxen vergeben werden, die auch barrierefrei ausgestattet sind!» fordert die Behindertensprecherin der GRÜNEN, Theresia Haidlmayr, denn «barrierefreier Zugang ist ein Menschenrecht». Auch die Behindertensprecherin der SPÖ, Christine Lapp, unterstützt die Forderung der WGKK nach barrierefreien Arztpraxen. Ärztekammer-Vizepräsident Dr. Johannes Steinhart betont: «Wir sagen JA zum barrierefreieren Zugang, nur können wir diesen nicht gleich und sofort in allen 1.800 Wiener Kassenordinationen umsetzen. Deshalb haben wir einen Kompromiss vorgeschlagen, der beinhaltet, dass 12 Prozent der Wiener Kassenordinationen innerhalb der nächsten 5 Jahre behindertengerecht umgebaut werden sollen.» Doch von der WGKK hört man, dass die Ärztekammer in den Verhandlungen sehr «reserviert» ist, wenn es um den Punkt barrierefreie Arztpraxen geht. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob - ähnlich wie im Burgenland - neue Praxen nur mehr barrierefrei sein dürfen und ob mittelfristig eine ansehnliche Anzahl von Praxen barrierefrei sein wird, oder - wie bisher - nur einige wenige. (Siehe auch Broschüre «krank, behindert, ungehindert in Wien») Die Verhandlungen wurden am 14. Dezember 2003 abgeschlossen. Welche konkreten Details in den Dutzenden Seiten umfassenden Vertrag enthalten sind, wird sich aber erst zeigen. Verlautbart wurde bisher nur, dass in 5 Jahren 12 % der Praxen barrierefrei seien sollen. lad 

 
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.