
Düsseldorf (kobinet) Im Rahmen der im Oktober stattfindenden REHACARE 2006 in Düsseldorf wird ein Kongress häusliche Pflege durchgeführt. Er steht unter dem Motto "Selbstbestimmt zu Hause leben". Veranstaltungsdatum ist der 19. und 20. Oktober. Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) hat die Organisation übernommen, die mit einer stattlichen Anzahl von führenden Verbänden, Behörden und Kostenträgern kooperiert wird. Der für Messebesucher gebührenfreie, aber anmeldepflichtige Kongress gliedere sich thematisch in vier halbtägige Veranstaltungen, teilt Manuela Preinsberg von der Messe Düsseldorf mit. Der Auftakt am 19. Oktober steht unter dem Titel "'Ich will nicht ins Heim!' - Für ein selbstbestimmtes Leben pflegebedürftiger Menschen zu Hause" unter der Leitung von Dr. Martin Danner, Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe, Düsseldorf. Nachmittags führt Prof. Dr. Johann Behrens, Institut für Pflegewissenschaften, Universität Halle, durch das Thema "'Keine Pflege ohne Rehabilitation!'" - Sicherung der Teilhabe am Leben als Inhalt jeder guten Pflege". Weiter geht es am 20. Oktober mit Prof. Dr. Ingo Füsgen, Geriatrisches Klinikum der Kliniken Sankt Antonius, Wuppertal, zum Thema "Wirksame Hilfen für Menschen mit Demenz und ihre Familien". Und "Wege zur Vermeidung von Überlastung, Fehlern und Krisen in der Pflege" werden unter Leitung von Dr. Gabriele Kuhn-Zuber, Sozialverband Deutschland -SoVD-, Berlin vorgestellt. Jedes Thema sei als in sich geschlossene Veranstaltung angelegt und deshalb auch einzeln buchbar. Ein Informationsmarkt mit neuen Dienstleistungen rund um die häusliche, auf Teilhabe ausgerichtete Pflege ergänze den Kongress. "Der REHACARE-Pflegekongress 2006 findet im Messe Congress Center Düsseldorf Süd (CCD. Süd) statt. Er richtet sich an alle, die an Informationen zu organisatorischen, emotionalen, rechtlichen, finanziellen Aspekten einer guten pflegerischen Versorgung interessiert sind: betroffene Menschen und deren Angehörige sowie Fachleute aus dem Pflege- und Rehabilitationsbereich", heißt es in einer Ankündigung. Im Mittelpunkt stehe dabei die Optimierung der Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe und Pflegekräfte mit den Betroffenen und deren Angehörigen, die in Deutschland die häusliche Pflege überwiegend tragen. Schon allein unter demographischen Gesichtspunkten müsse das Wissen der Fachleute künftig systematisch weitergegeben werden. Ziel sei die enge Vernetzung mit wohnortnahen Angeboten mit familiärer Pflege, vor allem unter den Aspekten Anleitung, Ermutigung, Befähigung und gezielte Arbeitsentlastung. Befassen werde sich der Kongress auch mit den Problemen und Anforderungen des wachsenden Kreises von pflegeabhängigen Menschen mit Behinderung, der seine Versorgung kompetent und bedarfsgerecht, z. B. mit Hilfe der neuen Sozialleistungsform "Persönliches Budget", selber organisieren kann. elba Weitere Informationen sind ab Ende Mai im Internet auf den Messeseiten verfügbar. Dort ist auch die Anmeldung ebenso wie telefonisch bei der Messe Düsseldorf, Petra Schröder, Telefon 0211 4560-983, E-Mail SchroederP@messe-duesseldorf.de ab Ende August möglich. Informationen zum Programm erteilt auch die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR), Friedrich-Ebert-Anlage 9, 69117 Heidelberg. Ansprechpartner: Martin Schmollinger, Tel. 06221 25485, E-Mail info@dvfr.de und im Internet