Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Werbebanner zu bifos Online Akademie
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Werbebanner zu Kampagne Teilhabesicherungsgesetz
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
16.05.2006 - 16:38

Von der Wolfs- und der Giraffensprache.

Leipzig / Hollenbach (kobinet) Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausschließlich positiv bewertet wurde das Seminar "Wie sag ich´s meiner Assistentin / meinem Assistenten?". Zur - von der Aktion Mensch geförderten - Veranstaltung eingeladen hatte das Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA).

Zurück aus Leipzig, dem Veranstaltungsort, berichtet Elke Bartz, Vorsitzende des ForseA: "Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben übereinstimmend gesagt, der teilweise sehr weite Weg nach Leipzig habe sich gelohnt. Von München bis nach Rügen nahmen behinderte Frauen und Männer teil, die sich in konfliktarmer Kommunikation üben wollten".

Bartz weiter: "Hintergrund für das Seminar war die Tatsache, dass sich viele auf Assistenz angewiesene Menschen am Ziel ihrer Träume und Wünsche sehen, wenn sie das Arbeitgebermodell oder andere Assistenzmöglichkeiten nach manchmal langen Antrags-, Widerspruchs- oder gar Klageverfahren gegen die Kostenträger durchgesetzt haben. Doch dann beginnt erst das Leben mit den Assistentinnen und Assistenten, die zwangsläufig einen sehr tiefen Einblick in die Privat- und Intimsphäre der Assistenznehmenden bekommen. Nicht selten kommt es dabei zu kleinen und größeren Grenzüberschreitungen".

Nachdem ForseA immer wieder auf entsprechende Probleme und dem Wunsch nach Schulungen angesprochen wurde, fand dieses Seminar nun statt. Als Referent konnte der Freiburger Thomas Zeller gewonnen werden. Zeller hat viel Erfahrung in der Friedensarbeit im Ausland und lehrt verschiedene Methoden der konfliktarmen Kommunikation. "Mit vielen Beispielen, Rollenspielen und durch Gruppenarbeit zeigt Zeller auf, wie man Konflikte lösen oder erst gar nicht aufkommen lassen kann", meint Bartz weiter. "Wie die aggressive 'Wolfssprache' wirkt, die das Gegenüber eher verletzt und angreift, überzeugte die Teilnehmenden". Dagegen sei die in die Zukunft blickende "Giraffensprache" weitaus besser geeignet, die Sache und nicht den Menschen als Problem zu sehen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.
 


"Es war eine tolle Truppe, die wirklich gut mitgearbeitet hat. Und mit Thomas Zeller hatten wir einen Referenten, der sehr sensibel auf die speziellen Bedürfnisse der zwanzig Teilnehmenden eingegangen ist", freut sich Bartz über den Verlauf der Veranstaltung.

Ohne groß Werbung für das Seminar zu machen, hatten fast doppelt so viele behinderte Frauen und Männer ihr Interesse an der Veranstaltung gezeigt. "Daher haben wir bereits einen erneuten Förderantrag bei der Aktion Mensch gestellt. Wenn die Förderung bewilligt wird, wollen wir am 29. und 30. September dieses Jahres ein weiteres Seminar durchführen. Das wird dann im Lobbach, in der Nähe von Heidelberg stattfinden", schließt Bartz.

Wer Interesse habe, könne sich schon jetzt per E-Mail info@forsea.de an ForseA wenden und auf die Warteliste setzen lassen. hjr

Internetseite von ForseA
 

Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.