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18.05.2006 - 12:23

Nutzerorientierung oder Sparzwang?.

Neu-Ulm (kobinet) Ein Buch über das persönliche Budget als neue Form sozialer Leistung in der Behindertenhilfe und Pflege ist bei AG SPAK Bücher erschienen, teilte heute der Verlag in Neu-Ulm mit. Herausgeber sind der AHA e.V. und Matthias Windisch. "Während Persönliche Budgets als regelhafte Formen direkter Geldleistungen an Menschen mit Hilfebedarf in anderen westeuropäischen Ländern schon seit mehr als zehn Jahren etabliert sind und weitgehend positive Erfahrungen vorweisen, sind sie in Deutschland noch im Anfangsstadium ihrer Umsetzung und Gegenstand von Modellprojekten. Vor diesem Hintergrund geht es in diesem Buch um eine Zwischenbilanzierung des Diskussions-, Erfahrungs- und Erkenntnisstandes aus unterschiedlichen Perspektiven von Wissenschaft und Praxis", heißt es in der Verlagsmitteilung. Dabei interessiere insbesondere die Frage, inwieweit persönliche Budgets der Individualisierung personenbezogener Hilfeleistungen und dem Selbstbestimmungsprinzip ihrer NutzerInnen dienen oder der Ökonomisierung sozialer Dienstleistungen und dem Sparzwang der Leistungsträger angesichts der steigenden Kostenentwicklung im Sozial- und Gesundheitssektor verpflichtet sind. sch ISBN 3-930830-76-0, 2006, 120 Seiten, 16 Euro 

 
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