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kobinet-nachrichten
26.05.2006 - 07:56
URL: http://www.kobinet-nachrichten.org

Jena / Hollenbach (kobinet) Die von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland (ISL e.V.) und dem Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen ins Leben gerufene Aktion gegen den Neubau von "Heimen" regt zur Diskussion an (kobinet 5.5.06). Auf der Internetseite von Rehakids dem "Forum für besondere Kinder" wird heftig darüber diskutiert, ob es künftig noch "Heime" geben muss, bzw. ob es immer Menschen geben wird, die solche "Heime" brauchen. "Die Diskussion zeigt deutlich, wo die Ängste von Angehörigen sind", erklärt Elke Bartz, Vorsitzende von ForseA. "So wird klar, dass nach Meinung von Angehörigen ausschließlich körperbehinderten Menschen das Leben mitten in der Gemeinde 'zugetraut und zugemutet' werden kann, während für Menschen mit so genannten geistigen Behinderungen der angebliche Schutzraum 'Heim' erhalten bleiben sollte". Das sei nach Ansicht von Bartz "das Pferd am falschen Ende aufgezäumt", denn: "Es kann nicht sein, dass behinderte Menschen ins 'Heim' müssen, weil ihnen außerhalb von Einrichtungen Isolation und Vereinsamung droht. Vielmehr müssen ambulante Angebote geschaffen werden, die das verhindern". Sie habe die Behauptungen satt, dass es immer Menschen geben werde, die stationäre Angebote bräuchten. Die skandinavischen Länder hätten längst bewiesen, dass es auch ohne ginge und die Menschen dort eben nicht unterversorgt, verwahrlost und vereinsamt seien. "Bei uns in Deutschland sind die Menschen auch nicht körperbehinderter, 'geistig behinderter' oder psychisch kranker als woanders. Wenn es nur gewollt ist, kann jeder Mensch mittendrin in der Gemeinschaft leben". omp Zur Unterschriftenliste
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Peter Kahle schrieb am 27.05.2006, 00:00
Ich bin behindert (PoLo) u.habe 20 Jahre Heime hinter mir. Das reicht.Ich wurde behandelt wie einer,der kein Mensch ist u.keine Gefühle hat. Ich meine,Heime weg u.weiter Wohngemeinschaften schaffen für alle mit Behinderung für ein selbständiges Leben mit Hilfe wenn es sein muss.
Peter Kahle schrieb am 26.05.2006, 23:49
Ich bin behindert (PoLo) u.habe 20 Jahre Heime hinter mir. Das reicht.Ich wurde behandelt wie einer,der kein Mensch ist u.keine Gefühle hat. Ich meine,Heime weg u.weiter Wohngemeinschaften schaffen für alle mit Behinderung für ein selbständiges Leben mit Hilfe wenn es sein muss.
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