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30.05.2006 - 09:01

Hoffnung durch Organspende.

Von kobinet-Korrespondent Franz Schmahl Berlin (kobinet) Deutschlands Fußballtrainer Jürgen Klinsmann hat ihn ebenso wie der einstige Schwimmstar Franziska van Almsick, Formel-1-Rennfahrer Michael Schumacher, Radsportidol Jan Ullrich, Paralympicssieger Michael Teuber und viele andere prominente Sportler - einen Organspendeausweis. Pfingstsamstag ist Tag der Organspende, an dem im Dom zu Essen Organspendern und ihren Angehörigen in einem ökumenischen Gottesdienst gedankt wird. Die Mehrheit der Deutschen ist grundsätzlich zur Organspende bereit. Doch obwohl nach einer seriösen Umfrage 60 Prozent der Befragten zur Organspende grundsätzlich bereit sind, verfügen nur 14 Prozent tatsächlich über einen Spenderausweis (kobinet 14.4.06). Etwa 12.000 Menschen warten in Deutschland auf ein neues Herz, eine Niere oder Lunge. Täglich werden bundesweit durchschnittlich elf Organe transplantiert. Patientenverbände und die Deutsche Stiftung Organtransplantation wollen im Dom zu Essen dazu aufrufen, über Organspende zu sprechen und zu Lebzeiten eine Entscheidung darüber zu treffen. Transplantierte Patientinnen und Patienten sind dabei. Unter dem Motto "Von Mensch zu Mensch - Hoffnung durch Organspende" finden im ganzen Land Aktionen für diese Leben rettende Entscheidung statt. Auch das Infotelefon der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der bundesweiten Koordinierungsstelle für Organspende bleibt an diesem Tag unter der gebührenfreien Nummer 0800/9040400 geschaltet. Von 10 bis 15 Uhr können am Pfingstsamstag Organspendeausweise und Informationsmaterialien bestellt werden. Michael Teuber, der bei den Paralympics in Athen 2004 und vielen anderen Wettbewerben siegreiche Radsportler aus Dachau: "Gerade als Sportler mit Handicap sollte man zur Organspende bereit sein und diese Bereitschaft mit dem Organspendeausweis dokumentieren."  

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