01.06.2006
- 18:11
Behinderung und Literatur.
München (kobinet) Im 1. Teil der Reihe "Krüppel, Ausgestoßene, Schelme - Darstellung von Menschen mit Behinderungen in der Literatur " wird das Thema sich um das "Mittelalter bis zur Aufklärung" drehen. Die Veranstaltung findet am 21. Juni ab 19 Uhr im Haus der Evangelischen Jugend München in der Birkerstr. 19 statt. Sie wird von der Nachbarschaftshilfe - deutsche und ausländische Familien durchgeführt.
Wolfgang Hartl wird Werke älterer Literatur vorstellen, deren Hauptdarsteller Menschen mit Behinderungen sind. Hartmann von Aues "Der Arme Heinrich" und Denis Diderots "Jacques der Fatalist und sein Herr" dienen als Beispiel dafür, wie und in welcher Funktion nicht behinderte Autoren Menschen mit Behinderung in ihren Werken beschreiben. Die Spannweite der Charaktere, die "Krüppel" in diesen Werken einnehmen müssen, reicht vom reuigen Sünder bis zum schelmischen Philosophen. Dabei ist auch zu fragen, inwieweit diese literarischen Figuren reale Lebensverhältnisse von Menschen mit Behinderungen der jeweiligen Epoche spiegeln. elba
Die Veranstalter bitten um Anmeldung an: Die Nachbarschaftshilfe - deutsche und ausländische Familien, Goethestr. 53, 80336 München, Te.089 53 71 02, Fax 089 53 85 95 87 oder per E-Mail oy@die-nachbarschaftshilfe.de
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