
Berlin (kobinet) Das bekannt "schnelle Wasser" von Berlin machte seinem Ruf mal wieder alle Ehre. Bereits am ersten Wettkampftag der 20. Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten (IDM) wurden in den vier Finalläufen sechs Welt- und ein Europarekord erzielt.
Um 17 Uhr fiel heute in der Schwimm- und Sprunghalle im Europa Sportpark an der Landsberger Allee der Startschuss für die 20. Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten (IDM). Bis Sonntag, den 4. Juni stellen 417 Athletinnen und Athleten mit Handicap aus 25 Nationen ihre Leistungen unter Beweis.
In der offenen Klasse über 400m Lagen siegte bei den Frauen Shu Hong Leung aus Hong Kong und bei den Männern Sergei Punko aus Weißrussland mit der neuen Weltbestzeit von 4:58,06. Den ersten Weltrekord für Deutschland holte Christoph Burkhard von der TV Rottweil in 05:42,10 auf derselben Distanz in einer anderen Startklasse. Einen Europarekord auf dieser Distanz sicherte sich Martin Schulz vom BV Leipzig.
Im 800m Freistil der Frauen gewann die Kanadierin Valerie Grand Maison mit der Weltbestzeit von 09:52,90. Maria Götze vom BFV Ascota Chemnitz belegte den Silberrang. Bronze erreichte Chantal Cavin aus der Schweiz.
Bei den 800m Freistil der Männer gewann der Vorjahressieger Anders Olsson aus Schweden vor Benoit Huot aus Kanada und dem Spanier Jesus Collado.
Alle drei erzielten in ihrer jeweiligen Starklasse neue Weltrekorde. Wobei der Schwede Olsson mit 10:09,92 phantastische 1.315 Punkte erzielte.
Am Freitag stehen ab 9 Uhr weitere 18 Entscheidungen auf dem Programm. rabu