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10.06.2006 - 10:30

Behindertenbeauftragte der SPD - Bundestagsfraktion.

Halle (kobinet) Die Behindertenbeauftragte der SPD - Bundestagsfraktion, Silvia Schmidt, und die Behindertenbeauftragten des Bundes, Karin Evers-Meyer, lobten die Arbeit der gemeinsamen Servicestellen nach dem SGB IX.

Auf einer Veranstaltung der Deutschen Rentenversicherung in Halle an der Saale hoben sie hervor, dass gerade die gemeinsamen Servicestellen nach dem SGB IX in Sachsen - Anhalt ein Erfolg seien.

Silvia Schmidt betonte dabei besonders, dass "die so genannten Servicestellen nicht nur zu Koordinierungsstellen für das persönliche Budget weiter entwickelt werden müssen, sondern zu Lotsen für alle Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen werden sollen."

Wie das Büro der Behindertenbeauftragte der SPD - Bundestagsfraktion heute mitteilte, "müssen sich die Servicestellen zu Anlauf- und Koordinierungsstellen für alle Fragen im Bereich der Behindertenpolitik entwickeln."

In ihrer Rede betonte die Bundestagsabgeordnete, dass die "Servicestellen auch maßgeblich in den auch von der Europäischen Union verlangten Prozess der ‚Deinstitutionalisierung', also dem Abbau von Heimstrukturen, eingebunden werden sollten". rabu
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Thomas Worseck schrieb am 13.06.2006, 08:00

Servicestellen sind für gehörlose Menschen nicht b

Schön, dass die Arbeit der Servicestellen gelobt wird. Nur leider kenne ich keine Servicestelle im gesamten Bundesgebiet, zu der ein gehörloser Mensch ohne Terminanmeldung kommen kann, weil die Sachbearbeiter keine Gebärdensprache können und Dolmetscher nicht vor Ort sind. So gehen gehörlose Menschen auch nicht zu den Servicestellen, weil die Kommunikationsbarriere immer noch vorhanden ist - trotz der gesetzlichen Verpflichtung der Servicestellen zur Barrierefreiheit und zur Kommunikation in Gebärdensprache.

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