Berlin (kobinet) Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer, ist heute zu einem einwöchigen Informationsbesuch nach Schweden und Finnland aufgebrochen. Schwerpunkte werden die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sowie die Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik für Menschen mit Behinderungen sein. Die sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete wird sowohl Gespräche mit verantwortlichen Politikern als auch mit den Behindertenorganisationen führen. Auf dem Programm steht unter anderem ein Treffen mit Adolf Ratzka vom Independent Living Institute, einem Deutschen, der maßgeblich an der Einführung des Modells der Persönlichen Assistenz in Schweden beteiligt war und seitdem in Schweden lebt. Evers-Meyer erhofft "wichtige, weitere Impulse für die Behindertenpolitik in Deutschland". Insbesondere die Fortschritte bei der Umsetzung des Prinzips ambulant vor stationär könnten für Deutschland beispielgebend sein. Begleitet wird die Beauftragte von der behindertenpolitischen Sprecherin der sozialdemokratischen Bundestagsfraktion, Silvia Schmidt, Marita Boos-Waidosch von der Interessengemeinschaft Selbstbestimmt leben und Ulrike Ernst vom Netzwerk Selbstaktiv. sch
Dipl.-Soz.Arb. Uwe Heineker schrieb am 12.06.2006, 23:24
... Erkenntnisse, die durchaus auf Deutschland übertragbar seid, wünsche ich Ihnen, Frau Evers-Meyer, auf dieser sicherlich für Sie sehr interessanten Reise.
Ich war bereits 1981 - im UNO-Jahr der Behinderten - bei Dr. Adolf Ratzka persönlich zu Gast - grüßen Sie ihn von mir ... :-)