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21.06.2006 - 00:03

Ausbildungsmodule Barrierefreier Tourismus entwickelt.

Von kobinet-Korrespondent Hartmut Smikac Assisi (kobinet) Mehr als 100 Vertreterinnen und Vertreter von Bildungsinstituten und Verbänden der Behindertenselbsthilfe aus Italien, Deutschland, Luxemburg, Schweden und Spanien haben sich in der vergangenen Woche zum Abschluss-Seminar des von der Europäischen Union geförderten Projektes "EU.FOR.ME. - Ausbildung für eine breitere Zielgruppe" in Assisi zusammengefunden. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung blieb bei schönem Wetter jedoch wenig Zeit, auch Umbrien, das "grüne Herz Italiens", etwas näher kennen lernen zu können und mehr von der schönen Umgebung der schönen Stadt zu sehen. Dafür können sich die Ergebnisse der Arbeit in diesem Projekt durchaus sehen lassen. Im Kern bestehen sie in Modulen zur Ausbildung und Schulung von Tourismusfachleuten in den wichtigsten Themen eines barrierefreien Tourismus. Diese konzentrieren sich auf das Entwickeln barrierefreier touristischer Produkte, die barrierefreie Gestaltung von Reisezielen, Techniken der Einladung von Gästen mit speziellem Bedarf sowie der in der Zeit des Aufenthalts erforderlichen Hilfen und schließlich der Förderung und wirtschaftlichen Arbeit mit barrierefreien touristischen Produkten. Begleitet von großem Interesse italienischer Medien, wurden diese in einer ganztägigem Arbeitsberatung und einem zehnstündigem Abschluss-Seminar unter Leitung der Projektverantwortlichen Annagrazia Laura und Maria Stella Minuti vorgestellt. Die Module basieren auf den Erfahrungen der Ausbildung und Schulung von Tourismusfachleuten zum barrierefreien Tourismus in Deutschland, Italien, Luxemburg, Schweden und Spanien. Sie wurden in Testschulungen praktisch erprobt und sind vom Umfang her variabel einsetzbar. Die Projektpartner haben sich vorgenommen, die Ergebnisse ihrer Arbeit nun Bildungseinrichtungen vorzustellen, die Mitarbeiter aller Leitungs- und Arbeitsebenen für die Tourismuswirtschaft aus-, beziehungsweise, weiterbilden. Gelingt es, Universitäten, Hoch- und Fachschulen dafür zu interessieren und die Bereitschaft zu entwickeln, diese Module in ihre Lehrtätigkeit einzubinden, dann könnte die Qualität der touristischen Aus- und Weiterbildung unter dem Aspekt deutlich erhöht werden, dass die Absolventen dieser Lehrgänge auf eine viel breitere Zielgruppe von Touristen eingestellt sind, als dies gegenwärtig der Fall ist. sch Mehr auf www.euforme.net und www.neumann-consult.com  

 
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