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09.07.2006 - 08:00

Frauen wollen die Hälfte der Welt.

Kassel / Duderstadt (kobinet) Die diesjährige "Weibernetz-Tagung" findet vom 15. bis 17. September im komplett rollstuhlgeeigneten Jugendgästehaus in Duderstadt statt. Sie steht unter dem Motto "Frauen wollen ... die Hälfte der Welt - 25 Jahre Bewegung behinderter Frauen" Unter anderem wird es in Arbeitsgruppen um Themen wie "Abschied vom Heim!? - Neue Möglichkeiten auch für behinderte Frauen", "Elternassistenz - Wunsch und Realität", "Ein Hauch von Sinnlichkeit: Weiblich, behindert, schön!", "Persönliche Zukunftsplanung" und Dance Ability - Jede kann tanzen!" gehen. Die Tagung richtet sich an Frauen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen aus dem gesamten Bundesgebiet. Detaillierte Informationen zum Programm, den Kosten, möglichen Zuschüssen und der Anmeldung zur Tagung, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird, gibt es auf der Internetseite des Weibernetzes  

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Robert stahl schrieb am 11.07.2006, 05:08

Die Hälfte der Welt

Hier zeigt sich in erschreckender Art und Weise das fiese Gesicht so gennannter Antidiskriminierer. Hier wird ein Verein gegründet und bezahlt dessen Hilfeleistungen nur nach Geschlecht verteilt werden. Vielleicht wird das ADG für solche Gleichbehandlerinnen und Gleichbehandler noch zum Bumerang?

Gerlef Gleiss schrieb am 10.07.2006, 09:03

Fragen eines lesenden Rollstuhlfahrers

Frauen wollen die Hälfte der Welt, meint das Weibernetz. Warum eigentlich nur die Hälfte? Warum nicht Zweidrittel? Oder gar die ganze Welt? Und welche Hälfte wollen sie? Die Südliche, mit den ausgeplünderten und ins Elend gestürtzten Massen? Oder die Nördliche, mit den reichen Metropolen Europas, Nordamerikas? Wollen sie die obere Hälfte mit Microsoft, Exxon, Walmart, General Motors und den anderen paar Hundert "Global Players"? Oder die Untere mit Hunger und Aids, mit Massenarbeitslosigkeit oder Hartz IV? Und schließlich: Wer bekommt oder behält die andere Hälfte?

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