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20.07.2006 - 14:20

Ich muss ins Krankenhaus - und nun?.

Hollenbach / Düsseldorf (kobinet) Am 19. Oktober von 14 Uhr bis 15.30 Uhr findet anlässlich der REHACARE 2006 in Düsseldorf eine Podiumsdiskussion über die Probleme behinderter Menschen im Akutkrankenhaus statt. Ein hochkarätiges Podium diskutiert das Thema, das viele behinderte Menschen betrifft. Ort der Veranstaltung ist das Forum in Halle 6. "In den vergangenen Jahren haben uns immer wieder behinderte Menschen von ihren Erlebnissen in Akutkrankenhäusern berichtet. Sie reichten vom Verabreichen von Magensonden und Dauerkathetern ohne medizinische Notwendigkeit, bis zu Folgeschäden wie Dekubiti (Druckstellen) durch falsches oder nicht ausreichendes Lagern", berichtet die Vorsitzende des Forums selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA e.V.), Elke Bartz, die die Diskussion moderieren wird. Diese Schilderungen seien Anlass gewesen, eine Kampagne unter der Titel "Ich muss ins Krankenhaus - und nun?" zu planen. Derzeit liefe ein Förderantrag bei der Aktion Mensch, erzählt Bartz. "Mit dieser Kampagne wollen wir - auch auf wissenschaftlicher Basis - Daten erheben und auswerten und Vorschläge erarbeiten, damit behinderte Menschen ihre Assistenz mit ins Krankenhaus nehmen können bzw. dort eine bessere Versorgung erfahren als seither". Nun hoffe ForseA, dass dem Förderantrag stattgegeben wird und die Kampagne durchgeführt werden kann. "Die Podiumsdiskussion wird aber auf jeden Fall stattfinden", betont Bartz, die sich auf ein hochkarätig besetztes Podium freut. Teilnehmen werden - Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, - Ilona Brandt, behinderte Frau mit "Krankenhauserfahrung ", - Bernd Finke, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe (BAGüS), - Priv.-Doz. Dr. med. Uwe Mellies - und Helmut Budroni, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Witten-Herdecke. Außerdem ist ein Vertreter einer Krankenkasse angefragt. omp  

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