
Berlin (kobinet) Bei der Radsport-Weltmeisterschaft im schweizerischen Aigle ist der Deutsche Behindertensportverband mit einem 50-köpfigen Team vertreten. Mit dabei der zweifache Paralympicssieger von Athen Michael Teuber und die Spitzenathletin im Handcycling Andrea Eskau. Der Mann aus Dietenhausen und die Frau aus Wuppertal (kobinet 30.10.05) gelten als Beispiele dafür, wie Spitzenleistungen auch im Behindertensport immer mehr professionelle Trainings- und Wettkampfbedingungen erfordern. Bundestrainer Adelbert Kromer aus Reute, seit 1990 in dieser Funktion, kommt mit einem starken Team zur WM, die erstmals am Sitz und mit Unterstützung des Weltradsportverbandes UCI stattfindet (kobinet 21.8.06). Er hat mit starker Konkurrenz aus Australien, Frankreich und weiteren Radsportnationen zu rechnen. Im Gefolge von Michael Teuber erwarten Radsportfans nach dem starken Auftritt bei den Deutschen Meisterschaften auch von dem Berliner Nachwuchsfahrer Pierre Senska einen vorderen Platz. Handcycling, wie die Disziplin der Akteure mit dem Handkurbel-Velo oder Handbike inzwischen genannt wird, sollte auch die deutschen Männer im Kampf um Spitzenplätze sehen. Die blinde Berlinerin Michaela Fuchs und ihre Tandempilotin Eva-Maria Fünfgeld aus Freiburg haben ihre bisherigen Erfolge "als reine Amateure" errungen. Im Velodrom von Aigle gehören die beiden Frauen wieder zu den Favoritinnen des Wettbewerbs. sch