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15.09.2006 - 10:00

Wer mutet wem was zu?.

Hamburg (kobinet) Einen Gesprächsabend für Angehörige zur vermeintlichen Katastrophe, ein behindertes Kind zu haben, bietet "Leben mit Behinderung Hamburg" (LMBHH) am 21. September ab 19 Uhr an. Die Veranstaltung, deren Teilnahme kostenlos ist, wird in der Katholischen Akademie, Herrengraben 4, in Hamburg durchgeführt. Sie gehört zum Begleitprogramm der Ausstellung "Hauptsache gesund?", die vom 12. bis 22. September in der Katholischen Akademie in Hamburg stattfindet. Die Gesprächsleitung übernimmt Margaretha Kurmann vom Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. aus Düsseldorf. "Vorgeburtliche Untersuchungen und Tests - Pränatale Diagnostik - sind heute Routine und selbstverständlich. Aber was bedeutet es tatsächlich, sich für oder gegen ein behindertes Kind zu entscheiden. Die Frage 'Wollen Sie dieses Kind nun noch?' ist alles andere als Routine und selbstverständlich zu beantworten. Und: Ist dies zwangsläufig die Frage, die sich stellt? Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen kommen in der Diskussion über vorgeburtliche Diagnostik kaum vor, obwohl sie diejenigen sind, die mehr zum Thema zu bieten und zu sagen haben als Chromosomenbefunde und Risikoberechnungen", heißt es in der Einladung. elba Weitere Informationen bei LMBHH, Martin Eckert, Südring 36, Hamburg, Tel. 040 270 790 925, Fax 040 270 790 948, und per E-Mail eckert@lmbhh.de  

 
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