Reutlingen (kobinet) Als Markus Lemcke vor heute genau 3 Jahren mit
seiner Internetseite begann, sagte er sich: «Schauen wir mal.» Ziel von
Marlem-Software sollte es sein, Menschen mit Behinderungen, deren
Angehörige und Freunde über Hilfsmittel, Fördereinrichtungen und
Software für Behinderte zu informieren.
Lemcke ist Spastiker und EDV-Freak. Er stellte immer wieder fest, dass
Programme und auch Entwicklungsumgebungen (=Programmiersprachen) schwer
oder gar nicht für Behinderte zu bedienen sind. Deswegen begann er,
selbst Software für Menschen mit Behinderungen zu entwickeln. Erfolge
ließen nicht lange auf sich warten.
Am 29.05.2001 wurde das Programm «Tippse» auf der Internetseite des
EDV-Magazins «PC-Welt» Shareware des Tages. Am 16.10.2002 wurde dieser
Erfolg mit dem Programm «Mausmanager» wiederholt. Weil die
Behindertensoftware Freeware ist, also nichts kostet, sprach es sich wie
ein Lauffeuer herum. Die Downloadzahlen stiegen. Lemcke brachte das
Thema «Barrierefreie EDV» auch in Diskussionsforen von Programmierern
und fand so Helfer, die ihm bis heute mit Rat und Tat zur Seite
stehen.Immer wieder kommen welche dazu.
Den größten Erfolg feierte der Mann aus Reutlingen dieses Jahr, als ein
4-seitiger Bericht in der Computerzeitschrift c't über das Thema «EDV
und Behinderte» erschien. Bei diesem Artikel war Lemcke Co-Autor. Es folgten Einladungen zu Vorträgen nach Trier und Bonn. Für Markus Lemcke
und seine Freunde ist eines klar. Das Motto «Schauen wir mal» hat sich
gelohnt. Die Website www.marlem-software.de eroberte ihren festen Platz
im World Wide Web. sch
