
Von Hendrik Jansen Birkenwerder (kobinet) Herr Kudoke hatte die Wahl, zur Bundeswehr zu gehen, was er aber nicht wollte, da er den Umgang mit Waffen aus persönlichen Gründen ablehnt. Bei der Musterung wurde er für "tauglich" befunden. Er stellte einen Antrag gegen den Wehrdienst, einen Kriegsdienstverweigerungsantrag (KDV). Danach musste er sich eine Stelle suchen, wo er seinen Zivildienst durchführen kann. Ansonsten wäre ihm eine Stelle zugewiesen worden. Christophs Hauptaufgabe an der Schule ist es, behinderte junge Leute zu betreuen. Eine seiner Aufgaben im Unterricht besteht darin, den Schülerinnen und Schülern das Schreiben abzunehmen, wenn sie motorisch nicht in der Lage dazu sind. Das hat zur Folge, dass sie besser im Unterricht aufpassen können. Wenn er mit im Unterricht sitzt, sagt er, dass er sich manchmal an die alte Schulzeit erinnert fühlt. Sein Lieblingsfach war Musik. Mathematik mochte er dagegen nicht so gern. Dass er an dieser Schule sein soziales Jahr abhält, finden seine Eltern sehr gut. Dass an dieser Schule nicht behinderte mit behinderten Schülerinnen und Schülern zusammen unterrichtet werden, befürwortet Christoph Kudoke. Er hat sein Abitur am Marie-Curie-Gymnasium absolviert. Er will mal im Medienbereich (Produktion, Kameramann etc.) arbeiten. Nach der Arbeit an der Schule, guckt er gern gute Filme, liest auch Bücher oder ruht sich am liebsten aus. Aber er isst auch sehr gern. Am liebsten "Chicken Curry". Christoph, von seinen Freunden auch Chrischie genannt, hat gute Arbeit geleistet. Er ist beliebt, kompetent und nett. sch