
Nürnberg (kobinet) Die Vermittlungsstelle für Schwer- und Schwerstbehinderte der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) kann in der seitherigen Form nicht mehr weiter arbeiten, da sie keine Haushaltsmittel mehr hat. Weitere Entscheidungen stehen Ende Januar an. "Ohne Moos nix los" oder deutlicher: Da dieser Zweig der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) keine eigenen Gelder mehr zur Verfügung hat, kann er auch selbst keine Leistungen mehr bewilligen. Die Internationale Arbeitsvermittlung der ZAV und die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung sind von der Streichung der Mittel nicht betroffen. Sie arbeiten wie bisher weiter. Laut Reiner Schwarzbach von der ZAV werden Anträge zwar weiterhin auf Wunsch entgegen genommen, müssen aber, je nach Status der Arbeitssuchenden, zur weiteren Bearbeitung an die örtlich zuständigen Agenturen für Arbeit oder die Arbeitsgemeinschaften (Argen) weiter geleitet werden. Zeitlich schneller kann die Bearbeitung erfolgen, wenn Anträge nicht zunächst an die ZAV geschickt werden. Ende Januar wird voraussichtlich entschieden, wie es mit der Arbeit der Vermittlungsstelle für Schwer- und Schwerstbehinderte der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung weiter geht. elba
Jürgen Schmitt schrieb am 03.01.2007, 23:39
nur zur Ergänzung des Artikels möchte ich folgendes schreiben:
Bei der ZAV handelt es sich nicht um eine allgeine Vermittlungsstelle für Schwerbehinderte oder Schwerstbehinderte, sondern um die Vermittlungsstelle für schwerbehinderte Akademiker in Bonn. Mehrfach im Monat leite ich als SBV Stellenausschreibungen an Herrn Schwarzbach weiter, wenn es sich um ausgeschriebene Stellen mit Studium handelt (bei uns hauptsächlich Ärzte).
Diese Anlaufstelle möchte ich keinesfalls missen!!! Die Agentur für Arbeit vor Ort ist nicht in der Lage, bundesweit suchende Akademiker zu vermitteln, da die Daten nicht weiter gegeben werden.
Schade, weil wir suchen des öfteren Akademiker....gez. J.Schmitt, SBV-Klinikum Stuttgart