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11.01.2007 - 00:25

Verbesserte Chancen durch Unterstützte Beschäftigung?.

Hildesheim (kobinet) "Verbesserte Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch Unterstützte Beschäftigung?" So lautet der Titel eines Vortrags von Andreas Behnke von der Hamburger Arbeitsassistenz am 17. Januar von 18.00-20.00 Uhr an der HAWK, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, Goschentor, Senatssitzungssaal, in Hildesheim. "Menschen mit Behinderung finden selten eine Beschäftigung auf dem freien Arbeitsmarkt. Ihre Perspektive besteht oftmals nur in der Arbeitslosigkeit oder dem Besuch einer Werkstatt für behinderte Menschen. Als Alternative hierzu wurde in den USA das Konzept des 'Supported Employment', übersetzt mit 'Unterstützter Beschäftigung' entwickelt, das seit mehreren Jahren auch in Deutschland Verbreitung findet. Unterstützte Beschäftigung versteht sich als innovative ambulante Form der beruflichen Integration. Sie umfasst alle Hilfen, die für Menschen mit Behinderung erforderlich sein können, um erfolgreich in einem Betrieb des regulären Arbeitsmarktes arbeiten zu können. Mit diesem Konzept sollen Menschen mit Behinderungen neue Wahlmöglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eröffnet werden. In Zeiten hoher allgemeiner Arbeitslosigkeit erscheint die berufliche Integration behinderter Menschen jedoch als Illusion und ein solches Vorhaben nur schwer umsetzbar", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung. Mit der Frage, ob das Konzept der Unterstützten Beschäftigung die Chancen behinderter Menschen wirklich verbessert, einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden, wird sich Andreas Behnke von der Hamburger Arbeitsassistenz in seinem Vortrag befassen, der im Rahmen der Diskussionsreihe der HAWK, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit "Hildesheimer Gespräche - behinderte Menschen gleichberechtigt statt ausgegrenzt" am Mittwoch, den 17. Januar stattfindet. omp 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Stefan Doose schrieb am 11.01.2007, 21:01

neue Verbleibsstudie - Unterstützte Beschäftigung

In einer aktuellen Verbleibs- und Verlaufsstudie zur langfristigen Nachhaltigkeit der Vermittlungen von Menschen mit Lernschwierigkeiten (auch aus WfbM) konnte nachgewiesen werden, dass nach über fünf Jahren immer noch über zwei Drittel beruflich im ersten Arbeitsmarkt integriert sind.
Dieses und alles rund um das Thema Unterstützte Beschäftigung findet sich in dem neuen Buch "Unterstützte Beschäftigung: Berufliche Integration auf lange Sicht" von Stefan Doose beim Lebenshilfeverlag (www.lebenshilfe.de).

...übrigens der gute Mann heißt ROLF Behncke

Viele Grüße aus Lübeck!

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