Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Werbebanner zu Kampagne Teilhabesicherungsgesetz
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Werbebanner zu bifos Online Akademie
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
11.01.2007 - 16:04

Zentrale Arbeitsvermittlung behinderter Akademiker erhalten.

Berlin (kobinet) In einer Pressemitteilung mit der Überschrift "Mittellos - Zentrale Vermittlungsstelle für behinderte Akademiker bekommt von der Bundesagentur für Arbeit kein Geld mehr" hat sich heute der christdemokratische Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe für ein Einlenken der Bundesagentur für Arbeit ausgesprochen. Der Beauftragte der Bundestagsfraktion seiner Fraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen erklärte: "Sehr unerfreulich ist aus Sicht der Union, dass der für die Vermittlung schwerbehinderter Akademiker zuständige Bereich in der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV), seit Anfang Januar keine Haushaltsmittel mehr von der Bundesagentur für Arbeit (BA) erhält. Anträge können dort nicht mehr bewilligt werden. Sie werden lediglich angenommen und an die zuständigen örtlichen Arbeitsagenturen weitergeleitet. Das ist offensichtlich ein erster Schritt hin zur von der BA geplanten weit reichenden Reduzierung dieses Bereichs, wogegen große Bedenken bestehen. Schließlich wird gerade dort bei der Vermittlung schwerbehinderter Akademiker hervorragende Arbeit geleistet." Nach den Plänen der BA sollen die örtlichen Arbeitsagenturen die Vermittlungsaufgaben der Stelle in Bonn übernehmen. "Es hat sich aber bisher schon gezeigt, dass die örtlichen Arbeitsagenturen mit der Betreuung und Vermittlung von behinderten Menschen häufig überfordert sind. Zu oft verfügen die dafür eingesetzten Mitarbeiter der örtlichen Arbeitsagenturen nicht über die notwendigen Spezialkenntnisse über Behinderte, die im entsprechenden ZAV-Bereich vorhanden sind", betonte Hüppe. Statt die Kompetenzen der Stelle zur Vermittlung schwerbehinderter Akademiker einzuschränken und ihr die finanziellen Mittel vorzuenthalten, sollte sich die Bundesagentur für Arbeit um eine bessere Vermittlung der weiterhin von hoher Arbeitslosigkeit betroffenen Behinderten kümmern. Die Union spreche sich weiter dafür aus, die ZAV-Stelle zur Vermittlung schwerbehinderter Akademiker zu erhalten. sch  

 
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Leserbriefe zu diesem Artikel:.

. ZAV Interview schrieb am 11.01.2007, 23:16

ZAV Interview

Aus einem ZAV Interview:

Also kann sich nicht jeder behinderte Arbeitslose an Sie wenden? Schwarzbach Die ZAV kann von schwerbehinderten Führungskräften ab einem Grad der Behinderung von 50 in Anspruch genommen werden. In der Hauptsache vermitteln wir Studienabsolventinnen und -absolventen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 80, die de„ ersten Schritt ins Arbeitsleben t uns gehen. Darüber hinaus kümmern wir uns um Führungskräfte, die aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung während ihres Berufslebens schwerbehindert geworden sind und neue Aufgaben suchen. Das sind aber nur wenige, die sich bei uns melden.
Wie viele Betroffene finden pro Jahr mit Ihrer Hilfe einen neuen Arbeitsplatz? Schwarzbach Wir konnten in den letzten beiden Jahren über 430 schwer-und Schwerstbehinderten Menschen zu einem neuen Job verhelfen. Zurzeit stehen wir mit etwa 1.200 Personen in Kontakt. Allerdings sind nicht alle arbeitslos. Manche haben wir schon in ein befristetes Arbeitsverhältnis vermittelt. Steht die Verlängerung eines Arbeitsvertrages an, sprechen wir bei Bedarf noch einmal mit dem Arbeitgeber.

In welchen Bereichen sind die meisten Arbeitssuchenden untergekommen und welche Studienabschlüsse waren gefragt?
Schwarzbach Wir haben im Jahr 2002 hauptsächlich Sozialarbeiter, Juristen, Ärzte, Wirtschaftswissenschaftler und Psychologen vermittelt. Viele von ihnen arbeiten in Verbänden, Kliniken und im öffentlichen Dienst - vornehmlich in Bundes- und Länderbehörden. Und lassen Sie mich noch etwas zu den vorhandenen Behinderungen sagen: Die meisten unserer Klienten leiden unter organischen Erkrankungen oder sind hochgradig sehbehindert oder blind. Im letzten Jahr konnten wir darüber hinaus - das ist aus meiner Sicht beachtenswert - 18 gehörlose oder hochgradig hörbehinderte Personen vermitteln. Ich führe das darauf zurück, dass das Thema „Arbeitsassistenz" immer bekannter wird und häufiger Gebärdensprachdolmetscher im Einsatz sind. Auch schließen immer mehr gehörlose Menschen ihr Studium erfolgreich ab.
Und was genau tun Sie, wenn sich etwa ein gehörloser Klient an Sie wendet? Schwarzbach Wir vereinbaren mit ihm einen Gesprächstermin und ziehen einen Gebärdensprachdolmetscher hinzu. Darüber hinaus schicken wir unserem Klienten wöchentlich - als kostenlosen Service der ZAV- unseren Newsletter per E-Mail. Er informiert über alle Stellenangebote für schwerbehinderte Interessenten. Natürlich ist er so gestaltet, dass auch sehgeschädigte Menschen ihn problemlos mit einer Braillezeile oder einer Sprachausgabe lesen können. Wir verzichten bewusst auf grafischen' Schnick-Schnack.
Ein Ziel des Beratungsgespräches ist, ein Qualifikationsprofil zu erstellen. Wir fragen, was der Klient kann und was er will. Anhand einer „Elitliste", die wir gemeinsam erstellen, schreiben wir dann Arbeitgeber individuell an. Letztes Jahr haben wir etwa 17.000 Briefe verschickt. 160 Arbeit-
geber haben positiv reagiert und später auch einen Klienten eingestellt.
Aber das führ

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.