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28.03.2007 - 00:29

Reiseinformation für Mallorca in Arbeit.

Münster (kobinet). Wer als Reisender mit Mobilitätseinschränkungen unterwegs ist, oder sich mit dem Thema "barrierefreier Tourismus" beschäftigt, lernt früher oder später auch Carolina Vicens kennen. Die von der Urlauber-Trauminsel Mallorca stammende junge Frau hat an der Universität der Balearen Betriebswirtschaft mit der Fachrichtung Touristik studiert und dann an der Fachhochschule Kiel ein zweites Diplom als Betriebswirtin mit der Fachrichtung Internationales Management absolviert.

"Das Studium in Deutschland war einfach selbstverständlich", so Carolina Vicens. "Denn wer sich auf Mallorca mit Tourismus beschäftigt", stellt sie mit verschmitztem Lächeln fest, müsse einfach auch Deutsch sprechen.

Nicht ganz so selbstverständlich war dann ihre Entscheidung zum Thema "barrierefreier Tourismus". Dazu ist sie, wie sie im Gespräch mit kobinet freimütig bekennt, eigentlich ganz zufällig gekommen. Unter den vielen Kursen und Weiterbildungen während und nach dem Studium war, so berichtet Vicens, im Jahr 1997 auch ein Kurs über barrierefreien Tourismus. Den hat sie besucht, als neues Thema mit viel Potential empfunden und deshalb zu ihrem bisher wichtigsten Arbeitsgebiet gemacht.

Inzwischen hat sie aber nicht nur studiert und gelernt, sondern kann auch schon auf Arbeiten verweisen, für die sich mobilitätseingeschränkte Besucher von Mallorca gewiss interessieren werden. So hat ihr eine Untersuchung zum Thema" Beratungsarbeit für touristische Unternehmen im Bereich "Tourismus für Alle" im Jahr 2005 einen ersten Preis in einem Wettbewerb junger Unternehmer eingebracht. Dem folgte ein Auftrag der Regierung von Mallorca, einen Reiseführer für mobilitätseingeschränkte Besucher zu erstellen. Ihre Untersuchung zu den ökonomischen Potentialen für die Balearen, welche sich erschließen ließen, wenn in Barrierefreiheit als Qualitätsfaktor investiert wird, wurde durch ein Stipendium gefördert.

In wenigen Wochen wird nun der von ihr erarbeitete Reiseführer über die Barrierefreiheit der touristischen Einrichtungen auf Mallorca erscheinen und so eine bisherige Lücke in der Information, besonders auch für viele deutsche Touristen füllen. Der mobilitätseingeschränkte Besucher wird daraus erfahren, wie man nach Mallorca anreisen und sich auf der Insel bewegen kann, welche barrierefreien Sehenswürdigkeiten es gibt und welche Strände zugänglich sind. Selbstverständlich werden in diesem Katalog viele hilfreiche Adressen für weitere Auskünfte enthalten sein. hs

Wer zur Vorbereitung des nächsten Urlaub auf Mallorca mehr wissen möchte, erreicht Carolina Vicens per E-Mail tourismforall@hotmail.com.
 

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