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kobinet-nachrichten 29.03.2007 - 00:00
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http://www.kobinet-nachrichten.org

Aktuelle Stunde zum Bericht über Bildungssystem

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Berlin (kobinet) Auf Verlangen der Linksfraktion im Deutschen Bundestag findet heute ab etwa 12.00 Uhr während einer Aktuellen Stunde im Deutschen Bundestag eine Debatte über die Konsequenzen der Bundesregierung aus den Berichten des Sonderberichterstatters der Vereinten Nationen, Vernor Muñoz, zum deutschen Bildungssystem statt.

Die Kritik des Sonderberichterstatters am deutschen Schulsystem (kobinet 26.2.07) und an der Aussonderung behinderter Kinder hat gerade bei den Behindertenverbänden ein starkes Echo ausgelöst. omp
 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Peter Hilpmann schrieb am 30.03.2007, 14:54

Korrektur

beim Schreiben habe ich das Wort nicht vergessen. Es muss richtig
heissen. Kinder mit normaler Begabung dürfen nicht auf die Sonder-schule abgeschoben werden.

Zu Herrn Gerd Frank möchte ich folgendes sagen.

Leider hat sich die Situation bis heute nicht geändert. Vieleicht ist
nicht deutlich geworden, das es verschieden Formen von Sonderschulen gibt. Ich sprach von der Sonderschule für Lernhilfen.

Es kommt vor, das dort Schüler die eigentlich auf die Oberschule ge-
hören. Z.B Hochinteligente Menschen mit einem IQ von über 130.

Von dem Fachmann von der Erziehungsberatungsstelle erfuhr ich, das
Lehrer Schüler die ihnen unbequem sind auf die Sonderschule abschieben.

Wenn man durch die Bescheinigung normale Begabung nachweisen kann
geben die Lehrer nach obwohl sie am liebsten diesen Schüler immer noch abschieben wollen.

Aber sie wissen, das Sie nicht damit durchkommen.

Mit freundlichem Gruß

Peter


Gerd Frank schrieb am 29.03.2007, 17:45

Was soll das nun wieder ?

Immer dieses Gemecker wie es war. Andere Länder haben aus der Vergangenheit gelernt, nur die BRD hat noch nichts aus der Vergangenheit gelernt. Fakt ist doch das sich einige Politker mit ihren antiquitierten Ansichten bis auf die Knochen blamieren in der Welt. Es macht im übrigen keinen Sinn anderen zu unterstellen sie seien was besseres. Erst denken dann schreiben. Am Ende schadet es nur, das sollte jedem klar sein insbesondere dem Leserbriefschreiber zuvor.
MfG G. Frank

Peter Hilpmann schrieb am 29.03.2007, 15:29

Sonderschulen gab es schon

in den 50er Jahren. Wer selbst auf eine Sonderschule gegangen ist,
weiss das Eltern und die von der Sonderschule betroffenen Kinder von
ihrer Umwelt schikaniert werden. Am schlimmsten sind die Hauptschüler
die vor geistiger Überlegenheit kaum laufen können.

Ein Pädagogesagte mir, das die Hauptschüler der Auffassung sind das aus ihnen nichts geworden ist.

Sie handeln so weil sie nicht das letzte Glied in der Kette sind.

Von eiem Fachmann von einer Erziehungsberatungsstelle weiss ich,

das Kinder mit normaler Begabung auf die Sonderschule abgeschoben
werden dürfen.

Das einzige was die betroffenen Eltern tun können ist einen
Inteligenztest bei Ihren Kindern durchführen zu lassen.

Hoffentlich kommt dann normale Begabung heraus.

Mit freundlichem Gruss

Peter






Gerd Frank schrieb am 29.03.2007, 11:39

Kritik ist angegracht

Die Kritik ist vollkommen angebracht auch wenn sich einige Politiker sich wehren. Es wird ja gern von den Kosten geredet, aber die Schüler aus anderen Städten in Sonderschulen rankarren macht Sinn ? Eben nicht, die Kosten die dort eingespart werden könnten sinnvoll in ein integratives Schulsystem eingebunden werden. Es stellt sich allerdings die Frage ob ein Staat an Bildung sparen soll. Ich denke nicht, andere Länder machen es vor wie es besser geht. Es ist Zeit nach über 20 Jahren Modellversuchen endlich einen Schlußstrich zu ziehen, den Paradigmawechsel nun in die Tat umzusetzen. Weitere Modellversuche bringen uns nicht weiter.

MfG G.Frank

Uwe Heineker schrieb am 29.03.2007, 10:02

Die Chance ...

... sollte von den Politkern nun genutzt werden, die integrative Beschulung behinderter Kinder" endlich zum Regelfall werden zu lassen, damit Deutschland sich diesbezüglich nicht gegenüber dem Ausland weiterhin blamiert. Die deutliche Kritik des Sonderberichterstatters der Vereinten Nationen, Vernor Muñoz, zum ausgrenzenden Sonderschulsystem sollte eigentlich nun die Augen der Politiker öffnen sein und sie dazu bewegen, endlich - auch im Sinne des oft beschworenen 'Paradigmenwechsel in der Behindertenpolitik' - umdenken!

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