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14.06.2007 - 19:03

Schule für alle - Kongress in Köln angekündigt.

Köln (kobinet) Vom 16. bis 18. November 2007 findet in Köln ein Kongress zum Thema "Eine Schule für Alle" statt. Das wurde heute auf einer Pressekonferenz von mittendrin e.V. mitgeteilt.

Der Kongress "Eine Schule für Alle" will Wege zu einem inklusiven Schulsystem aufzeigen, "in dem alle Kinder willkommen sind und die individuelle Förderung jedes Schülers zur guten pädagogischen Praxis wird". Der Kongress soll Wissenschaft und Praxis, Politiker und Eltern zusammen bringen. "Er informiert über moderne Didaktik in heterogenen Klassen. Er vermittelt praktische Erfahrungen mit der schulischen Inklusion. Er informiert die Öffentlichkeit über die Integrationsschule und ihre Chancen für das deutsche Bildungssystem nach PISA", so die Veranstalter.

In Nordrhein-Westfalen werden immer noch rund 90 Prozent der behinderten Kinder von den anderen Kindern getrennt und in Sonderschulen unterrichtet. Dabei werden regelmäßig Eltern von den Schulämtern gezwungen, ihre behinderten Kinder gegen ihren Willen in Sonderschulen zu geben. Durch die Trennung im Kindesalter wird die Integration der behinderten Kinder in die Gesellschaft nicht gefördert, sondern behindert.

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, so wurde auf der Pressekonferenz betont, habe nun die Chance, zum Vorreiter einer modernen Bildungspolitik zu werden und das internationale Recht auf inklusive Bildung als eines der ersten Bundesländer umzusetzen. sch

Mehr auf www.eine-schule-fuer-alle.info
 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

LUIS ZUBIZARRETA schrieb am 15.06.2007, 14:31

Mit dem Namen Faengt es an!

Die Forderung der Initiative wird durch
das neue Schulgesetz NRW nicht nur ignoriert.Sie wird auf dem Kopf gestellt.Vorreiterin wird Frau Sommer sicher nicht.So werden Kinder,die in integrativen Einrichtungen gefoerdert werden ,vor der Aufnahme in der Foerderschule mit einer "geistigen Behinderung"(Wortlaut des Schulgesetzes NRW August 2006)beschenkt und so fuer immer abgestempelt. Ich bitte die Initiative eine Schule fuer alle und die Prominenten,sich dafuer einzusetzen,dass Kinder nicht "geistigbehindert" genannt werden und mit diesem falschem Namen desintegriert,ja isoliert werden.
Wir sind die Einziegen in Europa,die MITMENSCHEN so benennen!!!

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