Berlin (kobinet) In seinem stark beachteten Vortrag in der Berliner Villa Donnersmarck hat Klaus Dörner, einer der profiliertesten Vertreter der deutschen Sozialpsychiatrie, über Strategien für das dritte Lebenszeitalter gesprochen. Zu einem reich illustrierten Bericht im Netz gehört auch Original-Ton im Audioformat.
Auf der Webseite der Fürst Donnersmarck-Stiftung wird als bestes Beispiel für gelungenes Engagement auf ambulante Nachbarschaftswohnpflegegruppen hingewiesen. In ihnen organisieren sich Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen und teilen sich die Betreuung, teilweise rund um die Uhr. Für Dörner ist damit ein dritter Weg zwischen Familie und Heim gefunden worden.
O-Ton: Und zwar im eigenen Stadtviertel, im eigenen Kiez, im eigenen Stadtteil, im eigenen Dorf. Das ist etwas, was nicht zu toppen ist, das ist einfach das Beste, was uns bisher eingefallen ist. Deswegen leuchtet es den dort wohnenden Bürgern auch so ein. Und sie kommen in diesem Fall überwiegend von sich aus und gucken sich das an, weil sie das interessiert. Sie bewerben sich dann, ob mit oder ohne Geld, um sich bei der Abdeckung der 24-Stunden-Präsenz zu beteiligen. sch