
New York City (kobinet) Wie die Vereinten Nationen berichten hat mit Katar mittlerweile das 100. Land die UN-Konvention zum Schutz der Rechte behinderter Menschen unterzeichnet. Die Weltorganisation geht davon aus, dass die Konvention Anfang nächsten Jahres in Kraft treten kann, wenn 20 Staaten die Konvention bis dann auch ratifiziert haben.
Wie die Vereinten Nationen in einer Presseinformation berichten, tritt die am 13. Dezember 2006 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen beschlossene Konvention 30 Tage nach der Ratifizierung von 20 Staaten in Kraft. Nach Schätzungen der UN könnte dies bereits Ende des Jahres erreicht werden. Bisher hat lediglich Jamaica die UN-Konvention nicht nur unterzeichnet, sondern auch ratifiziert.
Der Deutsche Behindertenrat als Aktionsbündnis der deutschen Behindertenverbände dringt darauf, dass Deutschland möglichst schnell die UN-Konvention ratifiziert. omp
Inge Rosenberger schrieb am 31.07.2007, 14:03
es wäre wirklich zu wünschen, dass es nicht nur bei der Unterschrift bleibt, sondern dass eine Ratifizierung und vor allen Dingen die Umsetzung möglichst bald erfolgt.
Viele Menschen warten darauf, dass der Artikel 19 ‚Unabhängige Lebensführung und Teilhabe an der Gemeinschaft’ umgesetzt wird.
Dieser besagt, dass die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens anerkennen das gleichberechtigte Recht aller Menschen mit Behinderungen [...] indem sie insbesondere dafür sorgen, dass
a. Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt die Möglichkeit haben, ihren Wohnsitz zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben, und nicht verpflichtet sind, in besonderen Wohnformen zu leben [...]