Gelsenkirchen (kobinet) Für Bemühungen um barrierefreien Kundenservice zeichnete der Blinden- und Sehbehindertenverein Gelsenkirchen die Sparkasse Gelsenkirchen als «blindenfreundliche Einrichtung» aus.
Beim Umbau der Hauptstelle des Kreditinstituts im Jahr 2002 wurde der Verein von Anfang an mit einbezogen. «Das steht voll im Geiste des Behinderten-Gleichstellungs-Gesetzes», sagte Günter Gajewski, Vorsitzender des Gelsenkirchener Blinden- und Sehbehindertenvereins, «gravierende Fehlplanungen konnten so vermieden werden.» Die Krönung der Zusammenarbeit steht im Eingangsfoyer der Hauptstelle: der erste Geldautomat für Blinde und Sehbehinderte. Dessen Vorstellung sorgte für bundesweite Presse und für das Interesse von vielen Blinden- und Sehbehinderten- verbänden (kobinet-nachrichten 30.01.2003).
Günter Gajewski hofft auf weitere öffentliche Resonanz: «Das
könnte vielleicht andere Institutionen bewegen, ähnliche Schritte zu
gehen, um Blinden und Sehbehinderten den Alltag zu erleichtern.»
Sparkassendirektor Klaus Marciniak sieht sich «auf dem
richtigen Weg» im Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen. hjr