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03.08.2007 - 10:24

Keinen Stillstand in der Pflegereform zulassen.

Berlin (kobinet) Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge bewertete heute die Koalitionsvereinbarungen zur Reform der sozialen Pflegeversicherung als Schritt in die richtige Richtung. In einer Presseerklärung wurde aber zugleich eine nachhaltige Finanzierungssicherung verlangt.

Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hatte am 19. Juni Vereinbarungen zur Reform der Pflegeversicherung vorgelegt. Der Deutsche Verein gab nun Empfehlungen zur Ausgestaltung der zum Teil sehr offenen Regelungen der Koalitionsvereinbarungen und machte Vorschläge zu Struktur-, Finanzierungs- und Leistungsfragen.

"Pflege ist mehr als Pflegeversicherung, deshalb braucht die Reform eine gesamtkonzeptionelle Sichtweise", forderte Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins. "Wechselwirkungen mit familienpolitischen Belangen, der Altenhilfe, der Behindertenhilfe, dem sozialen Umfeld und der sozialen Infrastruktur in den Kommunen müssen berücksichtigt werden."

Der Verein forderte den Gesetzgeber auf, Regelungen hinsichtlich der Finanzierung der Pflegeversicherung zu treffen, die nachhaltig die finanziellen Probleme, auch angesichts zu erwartender demografisch bedingter Mehrausgaben, lösen. sch
 

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